Blitz-Marathon: Zehn Prozent immer noch zu schnell
STEINFURT Das verstehe einer. Tagelang hat die Polizei ihren "24-Stunden-Blitz-Marathon" in den Medien angekündigt. Bei der Messaktion am Freitag war dann trotzdem noch immer jeder zehnte Autofahrer, der gemessen wurde, zu schnell.
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Im Rahmen des 24-Stunden-Blitz-Marathons wurden im Kreis rund 3 000 Fahrzeuge gemessen. Knapp zehn Prozent der Autofahrer (294) waren zu schnell und wurden mit Verwarnungsgeldern und Ordnungswidrigkeitenanzeigen belegt.
"Spitzenreiter" im negativen Sinne waren zwei Fahrer, die mit 138 km/h außerhalb und 87 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften gemessen wurden.
"Den Verkehrsteilnehmern muss bewusst sein, welchen entscheidenden Einfluss die Geschwindigkeit auf die Folgen bei einem Verkehrsunfall hat. Wir wollen die Geschwindigkeit dort verringern, wo unangemessen schnell gefahren wird und wo Fußgänger und Radfahrer besonders gefährdet sind. Durch die intensiven Kontrollen sollen Menschen vor schweren Verkehrsunfällen durch zu hohe Geschwindigkeit geschützt werden", erläutert Ludwig Schnell, stellvertretender Leiter der Direktion Verkehr die Kontrollen im Kreis Steinfurt.
Brems dich - rette Leben! heißt der Slogan, der die Geschwindigkeitsmessungen der Polizei im Jahr 2012 auch noch weiterhin begleiten wird.















