Interview: "Jetzt will ich den Aufstieg schaffen"
BURGSTEINFURT Schnelle Beine, guter Antritt - das zeichnet starke Fahrer aus. Borghorster Jannick Gnoth vom RSV Friedenau zählt zweifelsfrei dazu. Der Youngster steht in seinem zweiten Jahr beim Team Rolinck bereits vor dem zweiten Aufstieg. In die höchste Amateurklasse. Mit MZ-Mitarbeiter Michael Mathia sprach der Roadrunner über seine Saison und weitere Ziele.
Auf schnellstem Wege in die höchste Amateurklasse? Jannick Gnoth vom Team Rolinck steht im zweiten Seniorenjahr vor dem Sprung in die A-Klasse. (Foto: Matthias Lehmkuhl)
Jannick Gnoth (20): Eine Top Ten-Platzierung hatte ich mir vorgenommen, nachdem es tags zuvor in Ahlen schon gut lief. Dass ich um den Sieg mitfahren würde, war aber auch für mich überraschend.
Damit fehlt Ihnen noch eine Platzierung zum Aufstieg in die A-Klasse. Jetzt ein Muss?
Gnoth: Die Konkurrenz ist groß und schläft nicht, mal abwarten. Ich bin aber zuversichtlich, dass mir der Aufstieg gelingt. Und wenn ich schon so nah dran bin, will ich es natürlich schaffen. Am liebsten mit einem Sieg. Das ist schöner als durch einen 10. Platz aufzusteigen.
Bei welchem Rennen könnte das klappen?
Gnoth: Vielleicht schon am Freitag beim B/C-Rennen in Nierheim. Am Samstag fahren wir zudem in Münster bei "Rund um die Marktalle" mit. Da kann's schon soweit sein.
Dabei sind Sie erst im vorigen Jahr im ersten Seniorenjahr in die B-Klasse aufgestiegen. Haben Sie mit so schnellem Erfolg gerechnet?
Gnoth: Naja, man arbeitet stets drauf hin und hofft, dass es auch klappt. Damit rechnen kann man aber nicht, weil es im Rennen von vielen Faktoren abhängt, ob man Erfolg hat. Deshalb freue ich mich sehr, dass es so gut für mich läuft. Etwas überraschend ist es aber allemal.
Gesetzt den Fall, Sie steigen in die A-Klasse auf: Wie lauten die Ziele nächste Saison?
Gnoth: Erstmal kann es nur darum gehen, die A-Klasse zu halten. Dafür brauche ich entweder einen Sieg oder drei Platzierungen. Dass ich das schaffen kann, hab' ich mir am Sonntag in Bocholt bewiesen. Allerdings hat auch die Mannschaft ihren Anteil.
Inwiefern?
Gnoth: Nehmen wir dBocholt als Beispiel. Dass ich gegen die Profis und A-Fahrer um den Sieg mitfuhr, daran hat das Team großen Anteil. Wir haben gut taktiert, waren in jeder Führungsgruppe vertreten und haben so das Rennen mitbestimmt. Davon habe ich profitiert.










