SC Preußen Borghorst: Schwache Preußen strapazieren erneut das Glück
BORGHORST. Preußen Borghorst hat es schon wieder getan: schwach gespielt, trotzdem gewonnen. Trainer Roland Westers war sich eigentlich sicher, dass eine miese Leistung wie beim 1:0 gegen Buer beim nächsten Mal sicher bestraft werden würde. Aber denkste.
Maxi Langer (l.) bereitete Preußens 1:0 vor. (Foto: Bernd Oberheim)
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Spielgestalter David Marx (krank) musste passen. Auch Heiden fehlte mit Offensivmann Lars Katemann ein wichtiger Akteur. Borghorsts wichtiger Stürmer Matthias Kappelhoff-Rickert hingegen stand auf dem Platz und traf bereits in der 15. Minute. Nach einem Anspiel sicherte er den Ball, spielte ihn raus zu Maxi Langer, der sich gegen zwei Mann durchsetzte und den in Position gelaufenen Kappelhoff-Rickert bediente – drin. „Wie aus dem Lehrbuch“, lobte Westers.
Buch zugeklappt
Und ärgerte sich, dass seine Jungs das Lehrbuch anschließend wieder zuklappten: „Wir hatten überhaupt keine Passsicherheit, haben keinen zweiten Ball gewonnen und nicht dagegen gehalten. Das war vergleichbar mit dem
Buer-Spiel. Heiden war in der ersten Halbzeit zweifelsfrei besser als wir.“ Davon zeugte eine Flut an Standards, die aber nichts einbrachte, weil Borghorst die Lufthoheit besaß.
Klare Worte
Nach klaren Halbzeitworten raffte sich Borghorst auf. „Die zweite Halbzeit war zumindest ausgeglichen“, so Westers. Hüben wir drüben gab es aber weiterhin kaum zwingende Chancen. Für Borghorst vergab Kappelhoff-Rickert noch eine Gelegenheit, für Heiden scheiterte Philipp Risthaus freistehend an Schlussmann Sebastian Donaszewski (70.).
In der Schlussphase machte der eingewechselte Simon Eckelmeier, von Jannick Hagedorn bedient, mit seinem ersten Ballkontakt alles klar (87.). Heidens Anschlusstreffer fiel zu spät (90.).
Westers: „Sehen wir es positiv. Wir haben sehr effektiv gespielt.“












