Friedensschule: Werkraum im Schulzentrum für 13.000 Euro erneuert
WETTRINGEN Es wird gebohrt, gesägt, gehämmert. Es herrscht Hochbetrieb im Werkraum der Friedensschule. Und im Moment macht die Arbeit noch mehr Spaß als sonst - denn der Raum wird derzeit auf den neusten Stand der Technik gebracht.
Hermann Dinkelborg mit Hauptschülern im Werkraum. Hier macht die Arbeit nun noch mehr Spaß an neuen Arbeitsplatten und mit vielen neuen kleineren und größeren Geräten. (Foto: Meier-Tasche)
"Das kann sich sehen lassen, wirklich schön ist das", freut sich Hermann Dinkelborg. Der 57-Jährige leitet als Honorarkraft mit Technik-Lehrerin Sabine Zollhöfer die beiden Werkraum-Arbeitsgemeinschaften an der Hauptschule. Dinkelborg, ein gelernter Bauzeichner und Maschinenschlosser, hat einen geübten Blick für Werkzeug und Maschinen, die man zur Holz- und Metallverarbeitung braucht.
Kreissäge und Bohrmaschinen
Für rund 13.000 Euro aus dem Etat der Gemeinde sind an der Hauptschule Arbeitsmittel und Geräte angeschafft beziehungsweise bestellt worden. Eine hochwertige Formatkreissäge zählt dazu, ferner drei große Standbohrmaschinen. Zahlreiche neue Handsägen, Holzraspeln und Bohrer sind ebenfalls schon im Einsatz. Auch die Arbeitsplatten der Werkbänke wurden rundum erneuert. In den alten Platten hatten sich schon Generationen von Schülern "verewigt".
In den beiden Arbeitsgemeinschaften kommen regelmäßig gut ein Dutzend Schüler zusammen, um zu lernen, wie man mit Holz und Metall umgeht. In dieser Woche hat Dinkelborg gerade gezeigt, wie man Schaufelräder für den Schiffsantrieb oder auch Propeller baut.
Gespür für das Material
"Wichtig ist, dass die Schüler ein Gespür dafür bekommen, wie man mit dem Material arbeitet und wie man Hammer, Säge oder Bohrer einsetzt", sagt Dinkelborg, dem man das große Engagement und die Freude an der Arbeit mit den Schülern anmerkt. Und auch die Friedensschüler sind offenkundig mit Freude bei der Sache.
"Neben Hauptschülern können auch die Grundschüler und künftig die Kinder der Verbundschule den Werkraum nutzen", betont Chris Tettke, kommissarischer Leiter der Hauptschule. Er betont: "Diese Aufwertung des Werkraumes stellt neben der Erneuerung der Schulmensa eine weitere wichtige Bereicherung für unser Schulzentrum und für die Qualität der Ausbildung dar." Viele Schüler hätten durch die Arbeit im Werkraum schon den Weg in einen handwerklichen Beruf gefunden.
Bald, so Tettke, soll es weitere Verbesserungen im Bereich der Naturwissenschaften geben.












