Hintergründe und Rückblick
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TEHERAN Am 33. Jahrestag der islamischen Revolution hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad neue Atomprojekte angekündigt. «In den kommenden Tagen werden wir die Eröffnung neuer Atomanlagen im Iran erleben», sagte Ahmadinedschad am Freitag in Teheran.
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad bei einer Rede in der Urananreicherungsanlage in Natans. Foto: Abedin Taherkenareh/Archiv (Foto: dpa)
Er bezog sich damit vermutlich auf die Inbetriebnahme einer Anlage in Fordo zur Anreicherung von Uran auf 3,5 Prozent, vier und 20 Prozent. Das reicht nicht für Atomsprengsätze.
«Die Welt sollte wissen, dass der Iran trotz allen Drucks nicht einen Deut von seinen Prinzipien und seinem Recht (auf Kerntechnik) abrücken wird», sagte Ahmadinedschad. «Wie verfügen nicht nur über die Kenntnisse der Atomtechnik, sondern sind auch in der Lage, mit unseren eigenen Fachleuten für unsere Bedürfnisse zu sorgen.»
Ahmadinedschad sprach zum Abschluss einer Kundgebung in Teheran zur Feier der islamischen Revolution 1979. Landesweit nahmen nach Angaben der Staatsmedien Millionen Menschen an Veranstaltungen in rund 850 Orten teil. Zu Journalisten sagte Ahmadinedschad laut der Nachrichtenagentur Isna: «Der Iran wird definitiv Geschichte machen und die Welt verändern.»
In seiner Rede warf Ahmadinedschad den USA vor, «kein loyaler Freund» der Araber zu sein, sondern «das zionistische Regime» Israels retten zu wollen. «Das zionistische Regime ist die Quelle aller Weltprobleme und der Iran ist stolz darauf, das einzige Land zu sein, dass den Mut und die Weisheit besessen und das westliche Tabu um den Holocaust gebrochen hat», sagte er. Ahmadinedschad bezweifelt die distorische Dimension der Judenverfolgung unter der Nazi-Diktatur. Das Staatsfernsehen zeigte Menschenmengen, die die Parolen «Tod Israel» und «Tod den USA» riefen.
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