Hintergründe und Rückblick
Opels langer Weg
Alle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Werk in Bochum. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#nationalnews##37205611#120#600#3
|
New York Die Arabische Liga hat einen Hilferuf an die Vereinten Nationen geschickt, doch die könnten wegen Russland zur Untätigkeit verurteilt sein. Auf einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates hat der arabische Staatenbund ein politisches Eingreifen in Syrien gefordert. Das Töten in Syrien habe "unglaubliche Ausmaße" angenommen.
Die Arabische Liga hat von den Vereinten Nationen Taten in der Syrien-Krise gefordert. Foto: Justine Lane (Foto: dpa)
Dort wurden in den vergangenen zehn Monaten bei Protesten gegen das Regime Tausende Menschen getötet. Trotz der Mehrheit aus Arabern, Europäern, Nord- und Südamerikanern ist eine Entscheidung ungewiss: Russland hat Widerstand angekündigt und kann mit einem Veto jede noch so starke Mehrheit überstimmen.
"Tötungsmaschine arbeitet ununterbrochen"
«Das Töten in Syrien hat unglaubliche Ausmaße angenommen. Die Tötungsmaschine arbeitet ununterbrochen», sagte der Syrienbeauftragte der Arabischen Liga, Katars Regierungschef Scheich Hamad bin Dschasim al-Thani. Unter den Todesopfern seien sogar Hunderte Kinder. «Ich glaube, nicht eines dieser Kinder war ein Mitglied einer bewaffneten terroristischen Gruppe.» Die Menschen hofften nun auf die UN: «Das Schicksal des syrischen Volkes liegt in Ihrer Hand!» Das Regime in Damaskus macht auch Terroristen für die Gewalt verantwortlich.
Russland lehnt jedes Eingreifen ab
Russland lehnt jedoch jedes Eingreifen in Syrien ab. «Es ist nicht Sache der UN, über Regierungen zu entscheiden», sagte Moskaus UN-Botschafter Witali Tschurkin. «Sanktionen sind nicht die geeigneten Mittel, das kann nur der Dialog sein», sagte der Russe. Er lud Vertreter des Regimes und der Opposition zusammen mit denen der Arabischen Liga zu direkten Gesprächen nach Moskau ein. «Der Sicherheitsrat kann in dem Konflikt eine konstruktive Rolle spielen. Aber er sollte das Gebot der Nichteinmischung beachten.»
Auch China sprach sich gegen Sanktionen aus. Zugleich forderte UN-Botschafter Li Baodong aber Syrien auf, «Reformen einzuleiten und die Bedürfnisse des Volkes zu beachten, das Töten unschuldiger Menschen zu stoppen und einen Dialog einzuleiten».
Der syrische UN-Botschafter Baschar Dschaafari griff die Arabische Liga scharf an. «Sie hat ihre Entscheidungen dem UN-Sicherheitsrat übertragen. Dem Rat, der Hunderte Male gegen Araber entschieden hat!» Den katarischen Regierungschef fragte er: «Ist Katar in der Nato oder in der Arabischen Liga? Warum hat es dann der Nato geholfen, Libyen zu zerstören?» Dschaafari sprach von einer internationalen Verschwörung gegen sein Land. «Syrien wird aber nie akzeptieren, dass seine Souveränität angetastet wird.»
Staatsminister Link fordert sofortiges Handeln
Außenamts-Staatsminister Michael Link forderte sofortiges Handeln. «Die Gewalt muss sofort stoppen. Das syrische Volk verlangt lediglich Redefreiheit und das Recht, sein Schicksal selbst zu bestimmen und seine Führer selbst zu wählen. Präsident Assad antwortete, indem er Panzer schickte.» In den vergangenen Tagen habe die Gewalt noch einmal deutlich zugenommen. «Wir müssen handeln. Der Sicherheitsrat hat zu lange geschwiegen.»
BERLIN/DORTMUND Züge und Bahnhöfe verkommen neben den Fußballstadien mehr und mehr zum Spielfeld für aggressive Chaoten. Dem will jetzt auch die Deutsche Bahn mit Hilfe eines Fußball-Fan-Gipfels einen Riegel vorschieben. mehr...
BAKU Wilde Frauen, sanfte Männer, Stadion-Pop und Polka-Klänge, absurde Frisuren und Retro-Kleider: Im Finale des Eurovision Song Contest 2012 am Samstagabend treffen Pop-Welten aufeinander. Die 26 Teilnehmer im Kurzporträt in der Startreihenfolge mehr...
New York 33 Jahre nach dem spurlosen Verschwinden des sechsjährigen Etan Patz in Manhattan steht die New Yorker Polizei vor dem Durchbruch: Polizeichef Raymond Kelly gab am Donnerstagabend (Ortszeit) die Verhaftung eines 51-jährigen Mannes bekannt. mehr...
ESSEN Die Tat bleibt unfassbar: Vor sechs Monaten wurde in der Essener Innenstadt ein Jugendfußballer erstochen. Tobias G. wurde nur 19 Jahre alt. Jetzt drohen dem Täter viele Jahre Gefängnis. mehr...
Münster Viele Kinder in NRW lernen die westfälische Landeshälfte in ihren Schulbüchern in erster Linie als dörfliches Hinterland kennen. Das ist das Ergebnis einer am Freitag in Münster veröffentlichten Studie. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#nationalnews##1899445510#300#250#4
|
