|
Konzert in Münster
2009 war für Milow wie ein Wunder
|
||
| am 5.02.2010 22:37 Uhr | ||
| MÜNSTER Milows Traum ist wahr geworden: Er spielt vor großem Publikum. Am Donnerstagabend spielte er im Jovel in Münster vor 1500 Leuten. | ||
Damals hatte Milow einen Traum: Er wollte berühmt werden, einen Plattenvertrag bekommen und mit seiner Musik die Welt erobern. Dabei schielte er nicht etwa nach den Vereinigten Staaten wie viele seiner Artgenossen. Für ihn lag das persönliche Glück ein Stück weiter nördlich, in der Heimat von Singer/Songwriter Neil Young. Damals träumte Milow davon, nach Kanada auszuwandern, sein großes Vorbild zu treffen und ganz groß herauszukommen. Davon erzählt der Song „Canada“, und zumindest der Traum vom Ruhm ist wahr geworden. Zwei Singles reichten aus, um den sympathischen jungen Belgier im letzten Jahr zum Shooting Star zu machen. Jetzt laufen seine Songs im Rundfunk rauf und runter. Abends spielt er regelmäßig in vollen Häusern. Besonders die deutschen Fans liegen ihm zu Füßen. So richtig begreifen kann er es selbst noch nicht. „Wir lieben dich!“ „2009 war wie ein Wunder!“, erzählt Milow am Donnerstagabend den rund 1500 Fans im ausverkauften Konzert in Münsters Jovel. Das Echo aus dem Publikum könnte eindeutiger nicht sein: „Wir lieben dich!“ Wie könnte man auch anders? Milow hat alles, was ein Popstar mit Profil braucht: gute Songs, eine tolle Stimme, Charakter – und eine hervorragende Band. Zwischen den Stücken plaudert er entspannt drauflos und präsentiert stolz seine Deutschkenntnisse aus dem Lehrbuch: „Wann kommt der Bus? Ich wohne in der Moselstraße.“ Was man eben so lernt an belgischen Schulen. Milow ist auf dem Boden geblieben. Von Starallüren keine Spur. Ein freundlicher, bescheidener Typ. Und witzig dazu. Nur seine Musik nimmt er ernst. Wer Vergleiche ziehen will, kommt an den großen Namen nicht vorbei: Die Eröffnung ist eine Rockballade mit großer Geste im Springsteen-Format, manches erinnert an REM, und auch Coldplay und Sting bieten sich als Referenzen an. Die flotteren Poprock-Nummern ziehen gut durch und animieren die Fans zum eifrigen Mitklatschen. Das ist gutes Radiofutter. Milow kann auch ruhig sein Doch Milow kann auch sanft und introvertiert. Bei den ruhigeren Akustiknummern, vielfach veredelt durch dreistimmige Harmonien und Slide-Gitarre, kommt seine Stimme voll zur Geltung. Und der Einfluss von Country und Americana von James Taylor oder Crosby, Stills & Nash wird hier besonders deutlich. Milow schüttelt die Songs souverän aus dem Handgelenk wie ein alter Hase. Nach 90 Konzertminuten ist es unmöglich, diesen Belgier nicht zu mögen. Großer Applaus! |
||
|
|
|
Weitere Nachrichten aus diesem Ressort
|
||
Ausstellungen in der Region
Malerei, Grafiken, Fotografie, bildende Kunst und mehr: Welche Ausstellungen in der Region sich wirklich lohnen
Mehr zu diesem Thema
Übersicht: Ausstellungen in der Region
Theater in der Region
Theater, Kleinkunst, Schauspiel: Welche Inszenierung Sie gesehen haben müssen - und welche Sie getrost verpassen dürfen...
Mehr zu diesem Thema
Übersicht: Theater in der Region
RSS-Feeds
moritz - Das Magazin für Leute mit Kindern
Bauzeitung
Gesund in Münster
| Anzeige |
Habt ihr schon mal gebrauchte Bücher gekauft oder verkauft, die nur noch 1 ct kosten?
Ticketshop
Scorpions plus Special GuestDie erfolgreichste Rockband Deutschlands ist 2010 nach 40 Jahren Bandgeschichte wieder auf Tour!
Mehr Tickets
Alles wegen Onkel Fred - Kleines Theater Herne
So. 14.03.10 | kleines theater herne e.V.
So. 14.03.10 | kleines theater herne e.V.
MSV Duisburg
Mo. 15.03.10 | MSV-Arena Duisburg
Mo. 15.03.10 | MSV-Arena Duisburg
Karpatenhund
Mi. 17.03.10 | Kulturfabrik Krefeld
Mi. 17.03.10 | Kulturfabrik Krefeld
Der Nichtraucher-Blog
"Nie wieder Zigaretten. Das muss jetzt in meinen Kopf." Das schreibt Tilman Abegg. Er ist Volontär der Münsterschen Zeitung und will sich das Rauchen abgewöhnen. Darüber bloggt er jetzt für MuensterscheZeitung.de.
Mehr zu diesem Thema
Kontakt






