Sehenswert
Theater in der Region
Welche Inszenierung Sie unbedingt gesehen haben müssen, auf einen Blick. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#entertainment##1935254218#120#600#3
|
DORTMUND "Gehen Sie weiter in Konzertsäle. Gehen Sie in Liederabende. Das Lied ist noch lange nicht tot." Das war das, was Bassbariton Thomas Quasthoff dem Publikum mit einem Gruß am Donnerstag im Konzerthaus Dortmund von seinem Kollegen, Tenor Michael Schade, ausrichten ließ.
Bariton Florian Boesch sprang für Thomas Quasthoff ein. Er war viel mehr als ein großartiger Ersatz. (Foto: Beck)
Eigentlich hätte Quasthoff an diesem Abend in dem Quartett vorzüglicher Liedsänger mitsingen sollen. Dann beendete er seine Karrierre überraschend. Der Einspringer, Bariton Florian Boesch, war mindestens gleichwertig. Am 5. Mai kommt er mit einem eigenen Liederabend zurück. Darauf darf man sich freuen.
Ein Glückksfall
Ein seltener Glücksfall, vier so gute Sänger zusammen zu haben, war dieses Konzert. Die "Liebesliederwalzer" von Brahms kennt man von Chören gesungen. Da haben sie Schwung. Im Solistenquartett, begleitet von den Pianisten Justus Zeyen und Camillo Radicke, hatten sie einen intimeren, erzählerischen Charakter. Und (besonders in den Liedern der Männer) auch viel Komödiantisches.
Martina Janková (Sopran) und Bernarda Fink (Mezzo) setzten das liedgemäßere Gegengewicht zum opernerprobten Michael Schade und Florian Boesch. Und das Quartett zeigte auch, dass die von Brahms sechs Jahre später komponierten "Neuen Liebeslieder" nicht weniger tiefe Musik sind.
Große Gesangskunst
Schwärmerisch begann der Abend mit Schumann und "Spanischen Liebesliedern" in verschiedenen Konstellationen. - Romantisch, wenngleich weniger spanisch. Drei Quartette von Brahms standen zwischen den Liebeslieder-Zyklen. Sie machten die vier Sänger zur Demonstration großer Gesangskunst. Die lebt weiter - auch ohne Quasthoff.
MÜNSTER Das Borchert-Theater legt nochmal nach: Das restlos ausverkaufte Theater-Spektakel „Ein Sommernachtstraum“ im Gasometer bekommt zwei weitere Zusatztermine spendiert. Der Vorverkauf beginnt nächsten Dienstag. mehr...
MÜNCHEN Günter Grass (84) dichtet wieder: Knapp zwei Monate nach seinem umstrittenen israelkritischen Text geht der Literaturnobelpreisträger in neuen Versen diesmal mit Europas Griechenland-Politik hart ins Gericht. Das Gedicht, das heute in der „Süddeutschen Zeitung“ erscheint, trägt den Titel „Europas Schande“. mehr...
BOCHUM Was da "Vor Sonnenaufgang" auf dem Bauerngut der Krauses geschieht, ist unsagbar schrecklich. Intendant Anselm Weber setzt im Bochumer Schauspielhaus einen gezielten Schock ans Ende seiner Inszenierung von Gerhart Hauptmanns Sozialdrama. Eine tiefe Verunsicherung kurz vor dem Applaus, die der Abend, der von einem blendend aufgelegten Ensemble lebt, jedoch vertragen kann. mehr...
MÜNSTER Die Krankschreibung von Anna Netrebko gilt nur bis zum 29. Mai. Nach ein paar Tagen Verschnaufpause steht sie dann schon am Samstag (2. Juni) vor Münsters Schloss. Beim lang erwarteten Open-Air-Konzert hat sie Ehemann Erwin Schrott und Jonas Kaufmann an ihrer Seite. Die drei Sänger haben dafür ihr Wunschrepertoire zusammengestellt, das sie jetzt auszugsweise veröffentlichen ließen. mehr...
Engagierte Filme aus dem Iran werden von Festival zu Festival gereicht und dort von einem Publikum begutachtet, das deren Qualitäten nicht selten nur unter dem Gesichtspunkt ihrer versteckten kritischen Aspekte beurteilt. Die in den USA lebende Exil-Iranerin Maryam Keshavarz richtet ihren Blick von Außen auf ihr Heimatland, ohne dabei auf staatliche und religiöse Zensur achten zu müssen. Das Ergebnis überrascht. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#entertainment##559699695#300#250#4
|