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Medienhaus Lensing
24.02.2010 19:56 Uhr
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Ausstellung in Vreden: Mandalas im Scherenschnittmuseum

VREDEN So exotisch wie sein Tauf- und Künstlername, so exotisch sind auch die Arbeiten, die Narada im Scherenschnittmuseum in Vreden in einer beeindruckenden Ausstellung zeigt: Mandalas. Die kleinsten Werke haben gerade die Größe einer Sonderbriefmarke. Bezaubernd sind Feinheit und Symmetrien, die sich durch den filigranen Faltschnitt ergeben, dazu kommt die Eleganz der Linienführung.Von Elvira Meisel-Kemper

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Mandala von Narada. (Foto: Meisel-Kemper)

„Der Begriff Mandala kommt wie mein Vorname aus dem Sanskrit“, erzählt Narada Nordenholz, der seinen Vornamen der Vorliebe seiner Eltern für Indien zu verdanken hat. „Mandalas haben eine besondere Wirkung auf die Psyche. Ich möchte Menschen so berühren, dass sie durch meine Werke harmonischer leben können“, erklärt der studierte Indologe und Hindi-Lehrer.

Schon in frühester Kindheit reiste Narada, der 1981 in Göttingen geboren wurde, mit Vater und Mutter immer wieder auf den asiatischen Subkontinent. Im Alter von sechs Jahren packte ihn schließlich die Leidenschaft fürs „Schnibbeln“ mit Papier. Auslöser dafür sei die Langeweile gewesen, die ihn bei der Besichtigung eines indischen Tempels überkommen habe, berichtet der Künstler lachend. Seitdem ließ ihn das Material nicht mehr los. Jahrelang sammelte er seine Scherenschnitte in Büchern. Nur Freunden zeigte er sie, bis man ihm Mut machte, sie auch der Öffentlichkeit vorzustellen. Vor neun Monaten präsentierte er sie erstmals in Bremen. Die Ausstellungsbesucher waren begeistert.

Tatsächlich üben die Arbeiten eine magische Wirkung aus. Unweigerlich verfolgt das Auge Linie für Linie auf den ausgewogenen Kompositionen. Jeder Schnitt ist einfarbig, und auch das scheint die meditative Wirkung der rein abstrakten Bilder noch zu steigern.

Bis 2. Mai, Di bis Sa 10-12.30 Uhr, 14.30-17 Uhr, So 14.30-17 Uhr, Führung nach telefonischer Vereinbarung (02564) 39 20 85, Altes Rathaus (Markt 6).


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