Hintergründe und Rückblick
Opels langer Weg
Alle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Werk in Bochum. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#nationalnews##634949719#120#600#3
|
Berlin (dpa) SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat sich für Erleichterungen bei der Einbürgerung von Zuwanderern ausgesprochen. Dies liege angesichts einer immer älter werdenden Gesellschaft und des Arbeitsmarkts auch im deutschen Interesse, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.
Fordert Erleichterungen bei der Einbürgerung von Zuwanderern: SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier. (Archivbild)
Notwendig seien vor allem Verbesserungen für in Deutschland geborene Kinder von Einwanderern, die sich bislang spätestens mit 23 Jahren für eine von beiden Staatsbürgerschaften entscheiden müssen. «Dieser Optionszwang, der für viele junge Menschen mit Migrationshintergrund sehr belastend ist, sollte schleunigst beendet werden», forderte er.
Steinmeier erinnerte daran, dass die Union 1999 diese Begrenzung bei der Reform des Staatsbürgerschaftsrechts der rot-grünen Bundesregierung durchgesetzt habe. «Damals hat die CDU etwa in Hessen Aufstände provoziert, um Stimmung gegen Ausländer zu machen», meinte der SPD-Politiker. Er setze aber darauf, dass die Union inzwischen dazu gelernt habe. Es sei doch absurd, wenn ganz Deutschland über die gelungene Integration der vielen Spieler aus Immigrantenfamilien in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft jubele, und man gleichzeitig bei der Integration in Bildung und Arbeitsmarkt hinterher hinke. Integration sei «kein Akt der Gnade oder der reinen Nächstenliebe» sondern auch Eigeninteresse.
Die nicht abreißende Kritik an den «Geldbeschaffungsmaßnahmen» der Koalition zu Lasten der Versicherten bei der Gesundheit bezeichnete der SPD-Fraktionschef als verständlich. Die Opposition prüfe noch, ob wenigstens Teile der geplanten Maßnahmen über den Bundesrat verhindert werden könnten. Das «längerfristig schlimmste Ergebnis» der Beschlüsse sei für ihn, dass die Arbeitgeber-Beiträge zur Krankenversicherung festgeschrieben werden sollen. Dieser «Ausstieg aus der Solidarität» werde zwangsläufig dazu führen, dass Unternehmen kein Interesse mehr daran hätten, sich für die Kostendämpfung im Gesundheitswesen einzusetzen, weil sie überhaupt nicht mehr davon betroffen seien.
Der Gesundheits-Kompromiss sei der «kleinste gemeinsame Nenner» in der Koalition, um den ständigen Streit wenigstens zeitweise zu übertünchen. Nach seinen Worten hat Schwarz-Gelb in den letzten neun Monaten fast täglich gezeigt, «dass sie es wirklich nicht können». Seit einem dreiviertel Jahr befinde sich das Regierungsschiff auf hoher See, kein Kapitän sei auf der Brücke und die Mannschaft spiele Tag für Tag «Meuterei auf der Bounty», so Steinmeier. «Mal streikt der 1. Offizier, dann der 2. Offizier und dann ist auch noch der Koch weg!» Die massenhafte Verweigerung des schwarz-gelben Lagers bei der Bundesversammlung habe gezeigt, dass Angela Merkel auch in den eigenen Reihen längst nicht mehr unangefochten sei. Steinmeier erwartet, dass sich dieser «Prozess der Erosion» im Regierungslager nach der Sommerpause noch verstärken wird, wenn weitere schwierige Entscheidungen wie die umstrittene Verlängerung der Atom-Laufzeiten anstehen.
NRW Der angekündigte Blitzer-Marathon am Freitag wird in den Städten NRWs unterschiedlich gehandhabt. Ursprünglich hatte Innenminister Jäger erklärt, alle Geschwindigkeits-Messstellen nennen zu wollen. Am Dienstag meldeten aber viele Polizei-Dienststellen: Man setze sehr wohl auf den Überraschungseffekt. mehr...
Düsseldorf In Nichtraucherbereichen dürfen auch keine elektrischen Zigaretten genossen werden. Das geht aus einer gemeinsamen Antwort der nordrhein-westfälischen Ministerien für Gesundheit und für Verbraucherschutz auf eine Anfrage der CDU-Landtagsfraktion hervor. mehr...
Berlin Die Affäre Wulff flammt wieder auf. Erneut geht es um einen Urlaub mit reichen Freunden. Diesmal auf Sylt. Wieder werden Rücktrittsforderungen gegen den Bundespräsidenten laut. Und wieder versucht er sich mit "extrem unwahrscheinlichen" (FDP-Fraktions-Chef von Schleswig-Holstein, Kubicki) Erklärungen herauszureden. mehr...
Damaskus/Berlin Bei zwei Bombenanschlägen in der syrischen Stadt Aleppo sind am Freitag mindestens 25 Menschen getötet worden. In der syrischen Protesthochburg Homs bahnt sich nach sechstägigem Dauerbeschuss eine humanitäre Katastrophe an. mehr...
Athen Für Griechenland geht es um alles, die Lage in Athen spitzt sich zu. Nicht nur auf der Straße regt sich breiter Widerstand gegen das Sparprogramm. Die Regierung muss erste Rücktritte verkraften. Die Abstimmung im Parlament am Wochenende könnte spannend werden. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#nationalnews##1289148213#300#250#4
|