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Medienhaus Lensing
08.02.2010 15:05 Uhr
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Medienberichte: Umstrittene Landtagspräsidentin korrigiert Internet-Seite

DÜSSELDORF Die wegen ihrer Zahlungsmoral als CDU-Mitglied in der Kritik stehende nordrhein-westfälische Landtagspräsidentin Regina van Dinther hat offenbar Änderungen auf ihrer persönlichen Internetseite vorgenommen. ddp

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Landtagspräsident Regina van Dinther (CDU) steht weiter in der Kritik. (Foto: dpa)

Nach einem Zeitungsbericht vom Montag hatte van Dinther nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen sie zunächst im Internet eine Erklärung unter der Überschrift „Mitgliedsbeiträge immer bezahlt“ veröffentlicht. Mittlerweile steht auf der Webseite nur noch die allgemeine Formulierung: „Immer bezahlt“.
 
Der Bericht deutete diese Korrektur als Hinweis darauf, dass van Dinther den Vorwurf ihres früheren CDU-Kreisgeschäftsführers nicht entkräften kann, sie habe jahrelang keine Beiträge gezahlt. CDU-Politiker fordern von van Dinther Einzahlungsbelege. Vergangene Woche hatte van Dinther Berichte über ihre angeblichen Zahlungsrückstände bei den CDU-Mitgliedsbeiträgen als „falsch und ehrabschneidend“ bezeichnet. Sie habe ihre Beiträge gezahlt.
 
Ärger in der CDU

Vor allem der Versuch, CDU-Landesschatzmeister Lothar Hegemann als Kronzeuge für angeblich immer korrekte Zahlungen anzuführen, sorgte für Ärger in der NRW-CDU. Hegemann hatte einen entlastenden Kommentar zu van Dinther abgelehnt. Kein führender CDU-Politiker in NRW hat die Präsidentin bislang verteidigt. Die Landtagspräsidentin steht auch wegen eines 30 000-Euro-Honorars des Kohlekonzerns RAG in der Kritik. Die Grünen hatten van Dinther deshalb aufgefordert, ihr Amt ruhen zu lassen.


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