http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#nationalnews#dcopt=ist;#1188122547#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#nationalnews##836960501#120#600#3
Medienhaus Lensing
13.02.2012 16:15 Uhr
Schriftgröße: A A A

Fragen & Antworten: Was ist ACTA?

Berlin Mehrere zehntausend Menschen haben am Wochenende in Deutschland gegen das internationale Urheberrechtsabkommen ACTA demonstriert. Worum geht es?dpa

«
1/1
»

Die Bundesregierung hat zwar die Unterzeichnung von ACTA ausgesetzt, hält das Abkommen aber weiter für sinnvoll. Die ACTA-Gegner halten an ihrem Widerstand fest. Foto: Anos Marjai (Foto: dpa)

Das Anti-Piraterie-Abkommen ACTA hat lange Zeit kaum öffentliche Beachtung gefunden. Jetzt ist es in kurzer Zeit zu einem Reizthema geworden, das für Emotionen sorgt. Hier die meist gestellten Fragen und Antworten dazu:

ACTA - was ist das für ein Abkommen?
Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement baut auf älteren internationalen Verträgen zum Urheberrecht auf und sieht eine Reihe von Maßnahmen für ihre Durchsetzung vor. Dabei geht es sowohl um die Nachahmung von Produkten (Plagiate) als auch um das Recht auf geistiges Eigentum im Internet.

Was ändert sich mit ACTA?
Die wesentlichen Regelungen sind schon jetzt Teil des deutschen Urheberrechts, so dass mit ACTA laut Justizministerium kein gesetzlicher Änderungsbedarf entsteht.

Warum regen sich dann so viele darüber auf?
ACTA folgt den Grundsätzen des traditionellen Urheberrechts. Viele gesellschaftliche Gruppen, aber auch Politiker fordern schon lange eine Reform, die das Urheberrecht den veränderten Bedingungen im Internet anpasst. Kritisiert wird außerdem, dass viele Bestimmungen so vage gehalten sind, dass sie auch als Verschärfung des Urheberrechts ausgelegt werden könnten. Zudem wird bemängelt, dass es während der Verhandlungen über ACTA keine Öffentlichkeit gab.

Ist es denn zu viel verlangt, dass Internet-Nutzer das Urheberrecht beachten?
Die meisten ACTA-Gegner erkennen an, dass es für die Leistung der Urheber einen Gegenwert geben muss. Im Internet ist jeder sowohl Empfänger als auch Sender. Internet-Nutzer weisen andere auf interessante Inhalte hin, die oft urheberrechtlich geschützt sind. An dieser Verbreitung sind auch die Urheber interessiert, weil sie so ein größeres Publikum bekommen. Die ACTA-Gegner fordern eine Reform des Urheberrechts, die eine Nutzung von digitalen Inhalten erleichtert und auch Möglichkeiten vorsieht, diese für die Gestaltung neuer Werke zu verwenden, die dann als Mashup oder Remix bezeichnet werden.

Wie könnte ein reformiertes Urheberrecht aussehen?
Diskutiert wird seit langem über den Vorschlag einer Kulturflatrate. Das ist eine Pauschalabgabe, die von allen Internetnutzern erhoben werden soll, etwa zusammen mit der Rechnung für den Internetzugang. Die Einnahmen könnten dann an die Urheber verteilt werden. Allerdings sind die Details des Modells umstritten. Unternehmen wie Plattenfirmen oder Verlage fürchten, dass ein solches System ihr bisheriges Geschäftsmodell gefährdet.


Gemeinsamer Gesetzentwurf

1

Bundestag will Organspende-Reform beschließen

Der Bundestag entscheidet heute  über die Organspende-Reform.

Berlin Nach jahrelangen Debatten will der Bundestag heute eine grundlegende Reform bei der Organspende in Deutschland beschließen. Eine breite Mehrheit zur Einführung der Entscheidungslösung gilt als sicher. Alle Fraktionen haben den Gesetzentwurf gemeinsam vorgelegt. mehr...

Gesetzesreform

2

Bundesbürger werden nach Organspende gefragt

Derzeit warten rund 12 000 Menschen auf ein Organ. Dennoch hat nur eine Minderheit der Bürger einen Organspendeausweis ausgefüllt. Foto: Frank May/Archivbild

BERLIN Niemand wird zum Ja gezwungen, aber alle werden gefragt - die Bürger sollen sich zur Organspende bekennen. Nach rund 15 Jahren Debatte zieht der Bundestag Konsequenzen aus dem fatalen Organmangel. mehr...

3

Jeder Bundesbürger soll über Organspende nachdenken

Derzeit warten rund 12 000 Menschen auf ein Organ. Dennoch hat nur eine Minderheit der Bürger einen Organspendeausweis ausgefüllt. Foto: Frank May/Archivbild

Berlin (dpa) Alle Bundesbürger ab 16 Jahren werden künftig offensiv nach ihrer Bereitschaft zur Organspende nach dem Tod gefragt. Das beschloss der Bundestag nach jahrelanger Diskussion fast geschlossen. mehr...

CDU-Landesvorsitz

4

Laschet soll NRW-Chef der Union werden

Der designierte Parteivorsitzende der nordrhein-westfälischen CDU, Armin Laschet (l), und der Fraktionsvorsitzende Karl-Josef Laumann geben am Donnerstag vor der Parteizentrale in Düsseldorf ein Pressestatement ab.

DÜSSELDORF Die Würfel sind gefallen. Nach dem Röttgen-Wahldebakel der CDU in NRW soll Laschet Parteichef werden, Laumann die Fraktion führen. Mit der Doppelspitze wurde ein Führungsstreit abgewendet. An der Basis werden „Hinterzimmer-Entscheidungen“ kritisiert. mehr...

5

Ägypten: Islamist und Ex-Militär in der Stichwahl

Die Wahlbeteiligung lag nach inoffiziellen Angaben bei rund 50 Prozent. Foto: Andre Pain

Kairo (dpa) Der Kampf um die Nachfolge des im Vorjahr entmachteten ägyptischen Langzeitpräsidenten Husni Mubarak wird erst in drei Wochen entschieden. mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#nationalnews##2058330986#300#250#4
Weitere Themen
Im November 2009 beschloss der GM-Verwaltungsrat überraschend, Opel doch zu behalten.

Hintergründe und Rückblick

Opels langer Weg

Alle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Werk in Bochum.  mehr...

Die Fracking-Methode macht vielen Bürgern Angst. Hier demonstrieren Bürger aus Lünne im Emsland.

Widerstand wächst

Gasbohrungen in NRW

Geplante Erdgas-Bohrungen der Energiekonzerne sorgen für Konflikte.  mehr...

Interview-Serie

Ein Gespräch in der Chefetage

Wir fühlen Top-Managern aus der deutschen Wirtschaft auf den Zahn.  mehr...

Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
RuhrNachrichten.de | DorstenerZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de | Immomia