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| «Sports Illustrated»: Deutschland wieder Nummer 1 | ||
| am 5.02.2010 21:49 Uhr | ||
| Deutschland wird nach einer Medaillenrechnung der amerikanischen Zeitschrift «Sports Illustrated» auch bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver die Sportnation Nummer eins. | ||
In den 86 Wettbewerben vom 12. bis 28. Februar werden nach der veröffentlichten Hochrechnung für Deutschland 35 Medaillen-Gewinne vorausgesagt, davon je elfmal Gold und Silber sowie 13 Mal Bronze. Vor vier Jahren in Turin hatten die deutschen Wintersportler 29 Medaillen gewonnen. Gastgeber Kanada wird nach der Prognose im eigenen Land 24 Edelplaketten gewinnen und die USA, 2006 noch auf Platz zwei, auf den dritten Rang verdrängen. Den Amerikanern werden zwar 25 Podestplätze zugetraut, davon aber nur sieben Olympiasiege, während Kanada 10 Mal ganz oben stehen soll. Anwärter auf die Ränge vier und fünf in der Medaillenwertung sind laut «Sports Illustrated» Norwegen mit siebenmal Gold und insgesamt 19 Plaketten sowie Österreich, das fünf Olympiasiege landen und am Ende 23 Medaillen auf dem Konto haben soll. Im Biathlon wird den Deutschen lediglich zweimal Gold durch Kati Wilhelm und Andrea Henkel zugetraut - die Männer sollen leer ausgehen. Kein Edelmetall wird es nach der Prognose für die Langläufer geben, während in der Nordischen Kombination Deutschland in der 4 x 5 Kilometer-Staffel siegen soll. Im Paarlauf der Eiskunstläufer wird es nach der Medaillen-Spekulation kein Happy End für Aljona Savchenko und Robin Szolkowy geben: Ihnen wird nur Bronze zugedacht. Als große deutsche Gewinner werden die Rodler und Bobfahrer gesehen. Fünf Medaillen und darunter zweimal Gold lautet die Vorhersage für die Rodler, vier Plaketten und davon zwei goldene soll es im Bob geben. Die durch zahlreiche Doping-Fälle in Misskredit geratene Sport- Macht Russland wird von der Zeitschrift nur eine Nebenrolle zugedacht: Drei Olympiasiege und zusammen elf Medaillen reichen demnach nur zu Position neun. Mit dieser Ausbeute wären die Osteuropäer sicher nicht zufrieden. Sie peilen mindestens 27 Plaketten an, darunter sollen 7 bis 11 goldene sein. Das geht aus internen Unterlagen hervor, aus denen die Moskauer Zeitung «Iswestija» zitierte. Das Riesenreich verspricht seinen Goldmedaillengewinnern eine Prämie von 100 000 US-Dollar. Zusätzlich erhalten die Olympiasieger ein Auto. Zweite Plätze belohnt Russland mit je 60 000 US-Dollar, für Bronze gibt es je 40 000 US-Dollar. Russische Sportfunktionäre hatten einen Medaillenplan stets als Gerücht bezeichnet. Bei den Winterspielen 2006 in Turin hatten russische Sportler über acht Gold-, sechs Silber- und acht Bronzemedaillen gejubelt. |
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