Hintergründe und Rückblick
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WIESBADEN/ELTVILLE Vom Wiesbadener Weinfest auf die europäische Bühne des Eurovision Song Contest - für Jennifer Braun (18) aus Eltville im Rheingau könnte sich dieser Traum innerhalb eines Jahres erfüllen.
Auch Jennifer Braun gab wieder ihr Bestes, um nach Oslo fahren zu dürfen. (Foto: dpa)
Singen ist ihre große Leidenschaft, die Instrumente überlässt sie lieber anderen. „Meine Stimme ist mein Instrument“, sagt Braun in dem Fragebogen zu der Castingshow. Und am liebsten singt sie laute Rocksongs, zum Beispiel von Pink oder Anastacia. Dieter Bohlen und seinen Jury-Kollegen bei „Deutschland sucht den Superstar“ hat genau das nicht gefallen - zu wenig Gefühl, urteilten sie.
Bei Stefan Raab bewies Jennifer am Dienstag das Gegenteil und sang sich mit der Ballade „Hurt“ von Christina Aguilera in die Herzen der Zuschauer. Und nach dem kraftvollen Rocksong „Heavy Cross“ der Gruppe Gossip lautete das anerkennende Urteil von Jurypräsident Raab: „Das war'n echtes Brett.“ Diese beiden Seiten - zart und hart - will Jennifer Braun auch im Finale zeigen: „Ich mache so weiter wie bisher. Ich versuche, zwei Seiten von mir zu zeigen, und hoffe, dass ich die Zuschauer dadurch in meinen Bann ziehen und für mich gewinnen kann.“
Singende Schülerin
Neben dem Gesang reitet Jennifer gerne, spielt Tennis und hat lange getanzt. Geboren wurde die Sängerin mit den langen schwarzen Haaren in Rüdesheim. In zwei Jahren will Jennifer Abitur machen, momentan drückt sie in Wiesbaden noch die Schulbank in der 11. Klasse.
Auf die Frage, was sie richtig traurig macht, antwortet Jennifer in dem Fragebogen: „Abschied nehmen“. Ob sie bald traurig Abschied von der großen Showbühne nehmen muss oder ihre Reise nach Norwegen weitergeht, entscheidet sich am Freitag.
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