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Medienhaus Lensing
12.02.2012 14:06 Uhr
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Stars erschüttert: Reaktionen auf den Tod von Whitney Houston

Los Angeles Die Nachricht vom Tode Whitney Houstons machte zunächst in den USA und dann in der ganzen Welt schnell die Runde. Erste Reaktionen wurden vor allem über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitet.dpa

Soulsängerin Aretha Franklin hat sich erschüttert über den Tod ihrer Patentochter Whitney Houston gezeigt. „Ich kann einfach nicht darüber reden. Das ist so überwältigend und unglaublich“, schrieb Franklin am späten Samstagabend (Ortszeit) per Twitter. „Ich konnte nicht glauben, was da im Fernsehen läuft.“ Franklin ist eng befreundet mit Houstons Mutter Cissy. „Mein Herz ist jetzt bei Cissy, (Whintney Houstons) Tochter Bobbi Kris, ihrer Familie und (Ex-Mann) Bobby.“

"Eine der größten Stimmen aller Zeiten"

Der Tod von Whitney Houston ist von Kollegen mit Entsetzen aufgenommen worden. „Ruhe in Frieden, Whitney“, twitterte Rapper Sean „Diddy“ Combs und Popsänger Justin Bieber schrieb über den Kurznachrichtendienst, er bete für Freunde und Familie der 48-Jährigen.

„Ich habe es gerade gehört. Das ist so verrückt“, schrieb der 17 Jahre alte Kanadier. „Eine der größten Stimmen aller Zeiten ist von uns gegangen. RIP.“ Das „RIP“ steht im Englischen für „Rest In Peace“, „Ruhe in Frieden“ und ist auch als Abkürzung keineswegs respektlos gemeint und sogar auf älteren Grabsteinen zu finden. „Whitney Houston!!! O mein Gott“, twitterte „Diddy“ Combs. „Ich kann es nicht glauben. Das ist einer der traurigsten Tage überhaupt.“ Er fühle sich elend. Kurz vor der Todesnachricht hatte er noch per Twitter geschrieben: „Das Leben ist kürzer als Du denkst. Vergeude keine Zeit mit irgendwelchem Mist.“

"Wir werden dich immer lieben, Whitney"

Popsängerin Katy Perry hat auf den Tod von Whitney Houston mit einer Liebeserklärung regiert. „Wir werden Dich immer lieben, Whitney“, schrieb sie am späten Samstagabend (Ortszeit) per Twitter über den Tod der 48-Jährigen. Sie sei am Boden zerstört. „Ruhe in Frieden“. Unmittelbar zuvor war ihre erste Reaktion per Twitter ein „Noooooooo“ gewesen, als wolle sie es nicht glauben.

Popsängerin Mariah Carey hat sich erschüttert über den Tod ihrer Kollegin Whitney Houston gezeigt. „Mein Herz ist gebrochen und ich weine nach dem schockierenden Tod meiner Freundin, der unvergleichlichen Ms. Whitney Houston“, twitterte sie in der Nacht zum Sonntag. „Mein tief empfundenes Beileid ihrer Familie und den Millionen Fans weltweit.“ Sie werde nie vergessen „als eine der größten Stimmen auf Erden“. Mit Carey hatte Houston 1998 den Song „When You Believe“ für den Trickfilm „Der Prinz von Ägypten“ gesungen.

"Sie brachte Musik auf ein ganz neues Niveau"

Der Bürgerrechtler Al Sharpton hat Whitney Houston als Ausnahmekünstlerin gewürdigt. „Sie brachte Musik auf ein ganz neues Niveau“, sagte Sharpton dem Sender CNN. „Sie war ein exzellenter Mensch, wirklich ein exzellenter Mensch.“ Der Prediger, der sich vor acht Jahren um die US-Präsidentschaft bewarb, nannte Houston eine bewundernswerte Erscheinung: „Sie hatte Ausstrahlung und hatte Schönheit. Und sie war eine der wenigen Frauen, die kein Make Up brauchen.“ Houston sei von der religiösen Gospelmusik gekommen und zur Königin der Popmusik geworden: „Sie hat den Song “I look to you“ gesungen. Und das werden jetzt alle tun und zu ihr schauen.“

Komponist und Musikproduzent Quincy Jones hat Whitney Houston als einzigartige Sängerin bezeichnet. „Sie war ein echtes Original“, sagte Jones am Samstag CNN, wenige Stunden nach dem Tod der 48-Jährigen. Sein Herz sei gebrochen, sagte der 78-Jährige. „Ich bedaure so sehr, dass ich nie mit ihr gearbeitet habe.“

"Sie war wie Judy Garland"

US-Rekordtalkmaster Larry King hat Whitney Houston mit Judy Garland verglichen. „Wenn sie gesungen hat, hat sie nicht nur gesungen, sondern den Song auch wirklich gefühlt“, sagte King am Samstagabend auf CNN - nur Minuten nach der Todesnachricht. „Da war sie wie Judy Garland.“ 

„Als ich sie das erste Mal traf und sie zum Interview reinkam, dachte ich einfach nur “Wow!“. Sie hatte so viel Talent, Schönheit und Anmut“, sagte King. Houston habe auch die Schauspielerei so geliebt. „Es ist so unwirklich, wenn Menschen so jung sterben. Das ist alles nur traurig, traurig, traurig.“ Garland war Schauspielerin und Sängerin und schon als Kinderstar berühmt. Die Mutter von Showstar Liza Minnelli starb 1969 mit 47 Jahren.



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