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03.03.2010 14:48 Uhr
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Statistisches Landesamt: Immer mehr Privat-Pleiten in NRW

DÜSSELDORF Immer mehr Private Haushalte schlittern in die Pleite. Die Zahl der sogenannten Verbraucherinsolvenzen ist 2009 in Nordrhein-Westfalen um 6,9 Prozent gestiegen. Insgesamt 24.397 Fälle zählten die Statistiker. dpa/jg

Die Pleitewelle hat 2009 in Nordrhein-Westfalen auch mehr Großunternehmen ins Wanken gebracht und damit erheblich mehr Beschäftigte getroffen. Die Zahl der Firmenpleiten stieg um knapp 5 Prozent auf rund 10.900 Unternehmen, teilte das Statistische Landesamt. Betroffen waren rund 105.400 Arbeitnehmer. Das ist mehr als das Doppelte des Vorjahres, als 41.000 Beschäftigten die Insolvenz ihres Arbeitgebers mitgeteilt wurde. Herausragender Fall war die Insolvenz des Handelsunternehmens Arcandor in Essen.

Aus den Privat- und Firmenpleiten zusammen entstehen voraussichtlich Forderungen von 52,8 Milliarden Euro.

Das Statistisches Landesamt wies darauf hin, dass bei den  Unternehmensinsolvenzen Fälle von Unternehmen enthalten sind, deren Sitz außerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt. Die Insolvenzabwicklung findet aber an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht statt. Allein diese betroffenen 126 Unternehmen beschäftigten 13.720 Personen. Die Forderungen der Gläubiger belaufen sich auf 5 Milliarden Euro.



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BP-Chef Hayward tritt zurück - die richtige Entscheidung?

  • Ja. BP hat mit seinem Krisenmanagement völlig versagt. Es müssen Konsequenzen gezogen werden. Haywards Rücktritt ist nur eine logische Konsequenz.

  • Nein. Hayward hat sicherlich sein Bestes getan. Die Ölpest stellt eine schwierige Situation für BP dar. Hayward ist mit der Materie vertraut. Er sollte seinen Job weiter machen.

  • Ob Hayward zurücktritt oder nicht, ist mir gleich. Die Konsequenzen bei BP müssen viel weitreichender sein. Der Konzern ist für die größte Ölkatastrophe aller Zeiten verantwortlich. Profitgier und krumme Geschäfte führten dahin. Ein Bauernopfer reicht nicht!

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