http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#business#dcopt=ist;#1699331484#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#business##80742627#120#600#3
Medienhaus Lensing
17.04.2008 09:24 Uhr
Schriftgröße: A A A

Bei Zertifikaten nicht nur auf Ratings setzen

Stuttgart/München (dpa/tmn) Die Kurse an den Börsen sind weiter im Keller. Gerade in solchen Zeiten greifen seit einigen Jahren immer mehr Anleger zu Zertifikaten. Die mittlerweile riesige Auswahl ist aber verwirrend.Von Berti Kolbow, dpa

Bewertungen von Rating-Agenturen, wie sie bei Fonds längst üblich sind, sollen nun Abhilfe schaffen. Experten empfehlen aber, die Aussagekraft der Ratings nicht zu überschätzen.

Eine Messlatte, wie sie verschiedene Analyse-Agenturen inzwischen bieten, ist grundsätzlich nicht verkehrt: «Mehr Ordnung im Markt ist für Anleger prinzipiell positiv», sagt Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Stuttgart. Ratings bündeln in einer Kennzahl - etwa in Form von Sternen oder Schulnoten -, ob das Papier im Vergleich empfehlenswert ist. Blindes Vertrauen ist aber nicht ratsam.

«Die jüngste Finanzkrise zeigt, dass sich so manches Urteil über ein Wertpapier oder ein Bankhaus als zu positiv herausgestellt hat», warnt Markus Straub, Vorstand der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) in München. Außerdem seien Zertifikate noch schwieriger als andere Finanzprodukte zu untersuchen. Anlegerschützer bezweifeln daher, ob die Agenturen ein umfassend aussagekräftiges Urteil fällen können. Sie versuchen es trotzdem, und die Bewertungsmodelle unterscheiden sich zum Teil.

Die Agentur Scope etwa hat ihr Rating jüngst überarbeitet. Nun soll - vereinfacht formuliert - bei den meisten Produkten eine Anzahl von Sternen ausdrücken, inwiefern ein Anleger damit rechnen kann, dass er im Plus liegt, wenn er das Zertifikat bis zum Ende der Laufzeit hält. Bei fünf Sternen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, bei einem eher gering. Einen anderen Ansatz verfolgt das Rating von FWW. Die Analysten zeichnen Produkte einmalig bei der Emission aus. 50 Kriterien liegen zugrunde. Bekanntgegeben werden bislang aber nur Resultate über Papiere, die mit «sehr gut» oder «gut» abschneiden.

Bei schlechteren Noten lautet der Stempel «non rated» für «nicht bewertet». Noch im ersten Halbjahr 2008 will der Deutsche Derivate Verband in Frankfurt/Main ein Rating einführen, das vom Analysehaus XTP Transaction Partners entwickelt wurde. Dass hinter dem Rating der Verband der Zertifikate-Branche selbst steckt, ist für Anlegerschützer Straub allerdings ein großes Manko.

INFO: Vorbereiten und in der Bank bei Ratings nachfragen

In der Praxis kaufen die meisten Anleger Zertifikate nicht in Eigenregie - sie folgen Empfehlungen ihrer Bankberater. Das ist die Erfahrung von Anlegerschützern. Sie befürchten, dass schlechte Ratings in solchen Gesprächen unter den Tisch fallen und hohe Risikoklassen heruntergespielt werden. Markus Straub von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger in München daher zur aktiven Nachfrage: «Kunden sollten sich genau erklären lassen, was sie bedeuten.» Und von Vorteil ist es, sich vorher über die Einschätzungen der Analyse-Agenturen kundig zu machen.



Schlecker-Insolvenz

1

Galgenfrist: Eine Woche Zeit für Investorenlösung

Die Zukunft der Drogeriemarktkette Schlecker ist weiter ungeklärt. Foto: Friso Gentsch

EHINGEN Erneute Zitterpartie für tausende Schlecker-Beschäftigte: Bis nächsten Freitag muss der Insolvenzverwalter einen aussichtsreichen Investor präsentieren, sonst wird der Betrieb eingestellt. mehr...

Gläubigerausschuss

2

Entscheidung über Schlecker-Zukunft vertagt

Am Mittwoch schien die Zerschlagung des Schlecker-Konzerns schon fast sicher - am Donnerstag ist ein potentieller Investor gefunden.

EHINGEN Der Gläubigerausschuss der insolventen Drogeriekette Schlecker hat die Entscheidung über die Zukunft des Unternehmens auf den 1. Juni verschoben. Das sagte Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz am Freitag nach dem Gläubigertreffen in Ulm. Bis dahin hätten die noch verbliebenen zwei möglichen Investoren Zeit, für die Gläubiger akzeptable Angebote zu unterbreiten. mehr...

3

Facebook-Aktie verharrt im Keller

Facebook und die Nasdaq haben vorgemacht, wie ein Börsengang nicht laufen sollte. Eine Woche später bleibt die Aktie im Keller. Foto: Andrew Gombert

New York (dpa) Eine Woche nach dem Facebook-Börsengang sitzen die Anleger der ersten Stunde weiterhin auf hohen Verlusten. Im frühen Handel am Freitag kostete das Papier in New York keine 32 Dollar. Das waren 3 Prozent weniger als der Schlusskurs vom Vortag und 16 Prozent weniger als der Ausgabekurs von 38 Dollar. mehr...

Kritik der IG Metall

4

Opel hat ein Führungsproblem

Ein Plakat mit der Aufschrift "Kampf um jeden Arbeitzplatz!!" vor dem Bochumer Opelwerk. Die US-Mutter General Motors (GM) will bei Opel die Kosten drücken und Überkapazitäten abbauen.

FRANKFURT/BOCHUM Opel muss endlich wieder Geld verdienen, darin sind sich IG Metall und Betriebsrat mit dem Management einig. Wie das erreicht werden kann, ist aber heftig umstritten. Die Gewerkschaft wirft dem Unternehmen Planlosigkeit vor - und Erpressung. mehr...

5

Bankia-Rettung soll Spanien über 23 Milliarden Euro kosten

Bankia-Zentrale in Madrid. Die Großbank hatte bereits 2010 Hilfe aus dem staatlichen Bankenrettungsfonds FROB in Höhe von gut 4,5 Milliarden Euro erhalten. Foto: Leonardo Wen

Madrid (dpa) Die Sanierung der angeschlagenen Großbank Bankia soll den spanischen Staat nun eine Rekordsumme von mehr als 23 Milliarden Euro kosten. Das teilverstaatlichte Geldinstitut kündigte an, dass es die Madrider Regierung um eine weitere Finanzhilfe von 19,0 Milliarden Euro bitten werde. mehr...

Börse Frankfurt

Gute Konjunkturdaten stützen den Dax

Nach guten Konjunkturdaten aus Europa und den USA hat der Dax am Freitag an seine Erholungsbewegung vom Vortag angeknüpft. Der deutsche Leitindex stieg um 0,38 Prozent auf 6339,94 Punkte und verbuchte damit auf Wochensicht ein Plus von 1,10 Prozent. mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#business##2068321450#300#250#4
DAX

DAX: Schlusskurse im Späthandel am 25.05.2012 um 20:30 Uhr

An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im Späthandel am 25.05.2012 um 20:30 Uhr folgende Schlusskurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in Euro, bei Indizes in Punkten). mehr...

Dow Jones

New Yorker Schlusskurse am 25.05.2012

Die 30 Aktien des Dow Jones Industrial Index wiesen am 25.05.2012 um 22:25 Uhr MEZ folgende Schlusskurse auf. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in US-Dollar, bei Indizes in Punkten). mehr...

Devisen

Sorten- und Devisenkurse am 25.05.2012 um 15:58 Uhr

Folgende Sorten- und Devisenkurse wurden am 25.05.2012 um 15:58 Uhr festgestellt. mehr...

Lade TED
 
Abstimmung wird geladen, bitte warten...
 


Weitere Themen
Im November 2009 beschloss der GM-Verwaltungsrat überraschend, Opel doch zu behalten.

Hintergründe und Rückblick

Opels langer Weg

Alle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Werk in Bochum.  mehr...

Die Fracking-Methode macht vielen Bürgern Angst. Hier demonstrieren Bürger aus Lünne im Emsland.

Widerstand wächst

Gasbohrungen in NRW

Geplante Erdgas-Bohrungen der Energiekonzerne sorgen für Konflikte.  mehr...

Interview-Serie

Ein Gespräch in der Chefetage

Wir fühlen Top-Managern aus der deutschen Wirtschaft auf den Zahn.  mehr...

Top-Links
Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
RuhrNachrichten.de | DorstenerZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de | Immomia