Testspiel im Trainingslager: Der SCP verliert gegen den FSV Mainz mit 0:3
MARBELLA Selbst im Januar kann die Mittagssonne mächtig brennen. So wunderte es kaum einen, dass den Preußen-Kickern, die in der Mehrzahl keine Entlastung bekamen, in der zweiten Halbzeit des ersten Tests in diesem Jahr beim 0:3 (0:1) gegen den FSV Mainz 05 die Kräfte schwanden.
Drei gegen Adam Szalai: Die Preußen Addy Menga (l.), Kevin Schöneberg und Benjamin Siegert (r.) setzen dem Mainzer Angreifer, der beim 3:0-Erfolg des Bundesligisten FSV ohne Torerfolg blieb, zu. (Foto: Schulz)
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Vier Innenverteidiger
Die Münsteraner begannen mit vier gelernten Innenverteidigern in der Viererkette. Robin Neupert links und Simon Scherder rechts sind Varianten, die Trainer Pavel Dotchev durchaus ins Auge fasst für Ausfälle der Außen-Platzhirsche Fabian Hergesell und Kevin Schöneberg. Nicht immer passten Abstimmung und Zuordnung, etwa bei den Chancen für Marcel Risse (5.) und Marco Caligiuri(13.). Für den Drittligisten zielte der ansonsten sehr unauffällige Gastspieler Riley O’Neill (8.) einmal zu hoch.
In Rückstand geriet der von etwa 15 eigens nachgereisten Fans angefeuerte Außenseiter nach 28 Minuten, als Elkin Soto Ivan Klasnic bediente. Der Ex-Bremer hatte Glück, dass Torwart Daniel Masuch den Ball nicht mehr erwischte und schob problemlos ein (28.). Eine großartige Kombination – Diagonalpass Amaury Bischoff, direkte Flanke Dennis Grote, Flugkopfball Matthew Taylor – hätte beinahe postwendend zum Ausgleich geführt. Der Ball strich knapp am kurzen Pfosten vorbei (30.).
Nur zwei Wechsel
Während die Rheinhessen alle Feldspieler zur Pause austauschten, gab es bei den Preußen nur zwei Änderungen. Die Power nahm Schaden in der Hitze, Mainz kam zu zahlreichen Gelegenheiten und zeigte sich gnädig in der Verwertung. Zwar gelang Shawn Parker direkt nach Wiederanpfiff das 2:0 (47.) nach tollem Steilpass von Yunus Malli. Doch Nikita Rukavytsya (51./76.), Parker (69.), Chinedu Ede (70./Pfosten) und Malli (72.) vergaben Großchancen. Ede legte nach Flanke von Zdenek Pospech noch das 3:0 nach (79.).
Die Münsteraner waren hinten anfällig, kombinierten immerhin noch einige Male ansehnlich im Vorwärtsgang und kamen durch Grote (57.), den eingewechselten Marco Königs (67.) und Scherder (84.) zu vielversprechenden Szenen. An einen erneuten Überraschungserfolg gegen einen Erstligisten wie im Sommer gegen Hannover 96 (2:0) und Werder Bremen (4:2) war aber diesmal nicht zu denken.
So haben sie gespielt:
- SCP: Masuch - Scherder, Kirsch (46. Schöneberg), Kühne (81. Halet), Neupert - Menga, Schmider (81. Trcukenbrod), Bischoff (46. Siegert), Grote - Taylor (76. Heise), O’Neill (60. Königs)
- FSV: Wetklo - Kahlig (46. Pospech), Bell (46. Svensson), Noveski (46. Kirchhoff), Diaz (46. F. Müller) - Saller (46. Polanski), Soto (46. Malli) - Risse (46. Ede), Caligiuri (46. Rukavystya) - Ivanschitz (46. Parker), Klasnic (46. Szalai)
Tore: 0:1 Klasnic (28.), 0:2 Parker (47.), 0:3 Ede (79.)











