Regionalliga: DFL-Vereinen passt die Reform nicht
MÜNSTER Die unumgängliche Reform der Regionalligen wird zu einem immer brisanteren Thema. Nachdem der Westdeutsche Fußball- und Leichtathletik-Verband in der vergangenen Woche den Antrag zum Umbau aufs 2+1-Modell (Nord- und Südstaffel, separate Staffel für Zweitvertretungen) beim DFB eingereicht hatte und damit der Forderung aus Bayern (acht Spielklassen) entgegen trat, meldet sich nun die DFL zu Wort.
Ob die Proteste der Fans bald ein Ende haben? Zumindest ist seit einigen Tagen wieder Schwung reingekommen in die Diskussion um die Regionalliga-Reform. (Foto Christoph Ueberfeld)
Wegfall der Zugeständnisse
Wie der kicker berichtet, ist vor allem der bayerische Ansatz dem Ligaverband ein Dorn im Auge. Aber auch die Auslagerung der Reserveteams dürfte auf wenig Gegenliebe bei den Lizenzklubs stoßen. Fraglich ist, ob auf dem DFB-Bundestag in Essen im Oktober nun schon eine einfache oder doch eine Zweidrittel-Mehrheit, die die Landesverbände aufbringen könnten, nötig ist für eine Verabschiedung der heiklen Viertliga-Frage.
Sollte es tatsächlich zu einem radikalen Umbau der Regionalligen kommen (für den auch der SC Preußen vehement eintritt), könnte es weitere Probleme geben. Denn seit der Spielklassenreform von 2008 verzichten die DFL-Vereine auf die TV-Honorare für ihre zweiten Mannschaften sowie auf deren Teilnahme am DFB-Pokal. Diese Zugeständnisse könnten dann schon in Kürze wegfallen.












