Westfalenpokal: Die nächste Hürde heißt Stadtlohn
MÜNSTER. Die jüngste Niederlage in einem Westfalenpokal-Match kassierten die Preußen im April 2007. 2:4 hieß es damals nach Verlängerung gegen RW Ahlen. Seitdem gewann der SCP satte 19 Mal am Stück in diesem Wettbewerb. Sieg Nummer 20 würde am Mittwoch beim SuS Stadtlohn vermutlich die Neuauflage dieser Partie gegen den Drittligisten bedeuten.
SCP-Keeper David Buchholz half am Sonntag in der Reserve aus. (Foto: Ueberfeld)
Logisch, dass SCP-Trainer Marc Fascher seinen Blick noch nicht auf ein mögliches Duell mit den Ahlenern richten will. Sein Credo lautet auch diesmal: „Wir nehmen die Partie verdammt ernst. Das wird kein Betriebsausflug. Ich erwarte schon einen anderen Ritt als beim SV Hilbeck.“ Den Bezirksligisten schlug Münster in Runde eins mit 3:0, vor drei Wochen warf Fascher die Rotationsmaschine gehörig an und ließ die zweite Reihe Praxis sammeln.
Umstellungen denkbar
Nicht ausgeschlossen, dass es diesmal erneut einige Umstellungen gibt, auch wenn der Coach inzwischen betont, dass es keine glasklare Abstufung zwischen Stammelf und Reservisten mehr gibt. „Wir haben ja momentan eher eine 1a- und eine 1b-Mannschaft. Der Konkurrenzkampf und der Leistungsgedanke leben, das ist mir wichtig.“ Einen Mini-Vorsprung hat zumindest die Formation, die am Freitag beim 3:1 über Eintracht Trier überzeugte.
Zwischen den Pfosten würde eigentlich David Buchholz wieder eine Chance erhalten, doch der Ersatzkeeper kämpft – wie auch Abwehrchef Patrick Kirsch – mit einer leichten Grippe. Der Einsatz beider ist noch offen. Trotz seiner Sperre in der Meisterschaft darf Sercan Güvenisik spielen, allerdings ist auch der Stürmer erst seit Montag wieder im Training nach überstandener Bronchitis.
Für den 30-Jährigen gilt, sollte er auflaufen, das Selbe wie für seine Kollegen: „Wenn wir nicht 100 Prozent abrufen, bekommen wir Probleme“, so Fascher, dessen Assistent Ingo Schlösser den SuS beim 2:0 in der vorherigen Runde bei der TSG Dülmen beobachtete.












