Testspiel: Der nächste Gradmesser heißt Energie Cottbus
MÜNSTER Sollte vor oder nach den 90 Minuten von Schwagstorf noch Zeit bleiben für einen Plausch, könnten sich die Fußballer des SC Preußen und von Energie Cottbus gut über die Einsamkeit im Romantik-Hotel Aselager Mühle unterhalten.
In den Testspielen hinterließ David Buchholz (r.) bisher den etwas besseren Eindruck als sein Rivale Manuel Lenz. (Foto: Tronquet)
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Kompakt arbeiten und schnell umschalten
Im 20 Minuten entfernt von Herzlake gelegenen Ortsteil von Fürstenau misst sich der Regionalligist am Samstag um 15 Uhr mit der Elf von Claus-Dieter Wollitz. Einer früheren Anstoßzeit, wie von SCP-Coach Marc Fascher erwünscht, mochte „Pele“ nicht zustimmen.
Die Vorfreude auf einen echten Gradmesser lässt sich Fascher aber nicht nehmen. „Das ist ein Zweitligist. Völlig egal, wie Cottbus derzeit körperlich drauf ist – wir müssen sehr kompakt gegen den Ball arbeiten. Wir wollen dem Gegner das Leben schwer machen, indem wir hinten gut stehen, und über schnelles Umschalten selbst zu guten Angriffen kommen.“
Empfehlungsschreiben
So oder so steht schon fest, dass sich diejenigen, die am Mittwoch bei SW Essen (2:0) ohne Einsatz blieben, diesmal beweisen dürfen. Das gilt also für David Buchholz, dem Beobachter bisher leichte Vorteile im Kampf um die Nummer eins gegen Manuel Lenz einräumen. Aber auch für Daniel Chitsulo, Patrick Kirsch, Jonathan Bourgault, Patrick Huckle, Jürgen Duah oder Clement Halet – alles potenzielle Stammspieler.
Dass die Elf, die Fascher gegen die Lausitzer anbietet, seiner Wunschformation schon sehr nahe kommen könnte, verneint der 41-Jährige aber. „Das sehe ich eher im Verl-Spiel in einer Woche. Momentan zählt für mich noch, dass ich in dieser Woche jeden einmal über 90 Minuten sehen kann.“ Es wird also Zeit für ein nachhaltiges Empfehlungsschreiben. Die nächste Chance ist da.









