Startformation: Viele Rätsel sind gelöst
SCHWAGSDORF Wenn Preußen-Trainer Marc Fascher sich in dieser Woche mit der Startformation für das erste Pflichtspiel am kommenden Wochenende beschäftigt, dann werden sich ihm nicht mehr allzu viele Fragezeichen stellen.
Mehmet Kara (l.)gibt Clemens Fandrich das Nachsehen. (Foto Ueberfeld)
Sieben Neuzugänge in der Startelf
Nach vier Wochen Vorbereitung wirkte der Auftritt der mit sieben Neuzugängen gespickten Truppe äußerst homogen und willensstark. In dem von Fascher wohl favorisierten Spielsystem 4-2-3-1 gibt es an der Viererkette mit Patrick Huckle auf der linken Seite, mit den beiden Innenverteidigern Clement Halet und Patrick Kirsch sowie Jürgen Duah auf rechts nichts mehr zu rütteln.
Eine Position dahinter dürfte Torhüter David Buchholz eine Nasenlänge Vorsprung vor dem Hünen Manuel Lenz haben. Buchholz präsentierte sich in den Vorbereitungsspielen als lautstarker Kommandogeber. Kleine Wackler bei hohen Bällen gegen Cottbus dürften den bisherigen Gesamteindruck nur minimal trüben.
Zwei neue Sechser
Noch weniger Gedanken muss sich der SCP-Coach über die Besetzung der beiden „Sechser“ machen. Der Kanadier Jonathan Bourgault und Stefan Kühne haben sich gesucht und gefunden und sind in Windeseile zu Taktgebern im Preußen-Spiel geworden. Kühne, in den bisherigen Tests mit der Kapitänsbinde am Arm, füllt diese Rolle eher rustikal, aber mit viel Ausstrahlung aus, während Bourgault mit feiner Technik überzeugt und das Offensivspiel ankurbelt.
Und die Mannschaft scheint die Philosophie von Fascher inzwischen verinnerlicht zu haben. Bei Ballbesitz des Gegners, wird dieser angelaufen und zugestellt. Das fängt bei Stürmer Güvenisik an, der sich mehr bewegen muss, als ihm wohl lieb ist. Dahinter jagen Daniel Chitsulo, Mehmet Kara als echter „Zehner“ und Julian Loose den Gegner. Gerade Loose hat sein Defensivverhalten deutlich verbessert. Aber eine Erkenntnis war Fascher fast noch wichtiger: „Die Jungs wehren sich.“












