Westfalenpokal-Finale: Reizvolle Zwischenlösung in Verl
MÜNSTER Die Frage ist durchaus berechtigt: Ist die Vorbereitung auf die neue Saison der passende Rahmen fürs Westfalenpokal-Finale der alten? Die Meinungen sind kontrovers. Terminliche Probleme ließen in diesem Jahr eben nichts anderes zu.
Keine Geheimnisse
Er nimmt die Sache ernst. Dass er Verl beim Testspiel in Velbert beobachtete, unterstreicht die Sache. „Damit verschafft man sich nicht nur ein reines Gewissen. Dieses Spiel ist genau das, was man braucht. Das wird nicht so ein Gekicke.“ Und deshalb will er heute auch die letzten Geheimnisse um seine Wunschelf lüften. Nach dem überzeugenden 1:0 über Zweitligist Energie Cottbus vor einer Woche gibt es ohnehin kaum Fragezeichen. Das im Tor – ob David Buchholz oder André Lenz – wird er erst am Dienstag auflösen. Dass Lenz an der Poststraße aufläuft, ist aber als Indiz für ihn zu werten. Die Viererkette dagegen steht, die Doppel-Sechs auch, vorne ist Sercan Güvenisik die Nummer eins. Aufs System (4-4-2 oder 4-2-3-1) lässt sich Fascher nicht festlegen – und damit auch nicht auf die Frage, wo er Mehmet Karas beste Position sieht. „Ist doch super, wenn wir seine Flexibiliät nutzen.“ Die Suche nach seinen Nebenleuten deutet aktuell auf Daniel Chitsulo und Julian Loose hin.
Marc Lorenz könnte links ein Härtefall sein. Babacar N’diaye muss sich wohl mit der Jokerrolle anfreunden, ebenso wie der zweite Routinier Oliver Glöden. Eine starke Vorbereitung attestiert der Trainer auch Youngster Julian Westermann.
Autosmatismen
Während das Defensivkorsett schon recht früh stand, soll jetzt auch die Angriffsbewegung auf Touren kommen. „Offensive ist schwerer zu trainieren“, erklärt Fascher. „Sie ist abhängiger von der einzelnen Qualität. Die ist zwar da, aber die Automatismen müssen auch greifen.“ In Ostwestfalen erwartet der Hamburger also weitere Aufschlüsse.
So könnten die Preußen spielen:
Lenz - Duah, Kirsch, Halet, Huckle - Bourgault, Kühne - Loose, Kara - Chitsulo, Güvenisk












