Bundesliga: Bemerkenswerte Reaktion beim 4:2 über Bielefeld
MÜNSTER Sechs Punkte hat die U17 des SC Preußen Münster nach der Begegnung mit Arminia Bielefeld auf dem Konto. Besonders die Schlussphase bot ordentlich Feuer – die Adlerträger gingen schließlich als 4:2 (2:1)-Sieger vom Platz.
Henning Dirks (l.) wurde elfmeterwürdig gefoult - doch der fällige Pfiff blieb aus. (Foto: Tronquet)
Henning Dirks (l.) wurde elfmeterwürdig gefoult - doch der fällige Pfiff blieb aus. (Foto: Tronquet)
Nach dem Anpfiff zur zweiten Hälfte mussten die Preußen zunächst viel Defensivarbeit verrichten. Bielefeld drückte, erzeugte mit hohen Bällen hier und da Gefahr. Die Preußen standen generell zwar gut sortiert, sahen aber beim Tor zum 2:2 nicht gut aus. Arminias Nico Perrey durfte zunächst fast unbedrängt köpfen, SC-Keeper Christopher Kemper parierte, ließ den Ball aber abprallen und Perrey traf im Nachschuss (75.).
Drube lobt die Ordnung
Auf ähnliche Weise waren die Preußen in der 7. Minute in Front gegangen: DSC-Kapitän Marcel Czinski legte sich den Ball ohne Not zu weit vor, sein Pendant Philip Grewe spritzte dazwischen und schob zum 1:0 ein. Nur vier Minuten später aber der Rückschlag: Nach einem Foul von Philip Röhe erhielt Bielefeld einen Elfmeter, Patrick Mainka netzte ein. Dabowiak gelang dann nach 34 Minuten per direktem Freistoß das wichtige 2:1.
Preußen-Coach Nils Drube lobte vor allem die Ordnung seiner Elf, kritisierte aber das zu hektische Verhalten bei den Gegenangriffen.
SCP: Kemper - Röhe, Wiese, Kintrup, Bröer - Wiff (75. Rottstegge), Debowiak - Sabe (80.+3 Krieger), Grewe, Tünte (55. Dirks) - Arenz (80. Winking)
Tore: 1:0 Grewe (7.), 1:1 Mainka (11./FE), 2:1 Debowiak (34.), 2:2 Perrey (75.), 3:2 Debowiak (77./FE), 4:2 Dirks (80.+2)












