Pro: Der Hoffenheim-Plan scheitert
DORTMUND Traditionell beginnen Märchen mit den Worten „Es war einmal…“ Ob die Entwicklung der TSG Hoffenheim nun wirklich märchenhaft war oder nicht; für den Klub endet mit Saisonschluss eine wahrlich schillernde Reise, die bis zur Bundesliga-Herbstmeisterschaft führte.
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Nichts Kreatives
Hoffenheim ist trotz der „1899“ ein Klub ohne Tradition. Noch nicht einmal die Bezeichnung „Werkself“ trifft den Kern. Das Modell TSG Hoffenheim besitzt im Grunde nichts Kreatives. Es ist aktuell einzig ein Beleg dafür, dass viel Geld, gezielt und durchaus mit Weitblick eingesetzt, im Fußball Enormes bewirkt.
Es bleibt das Problem, dass solch ein „Modell“ die Fans einzig im Erfolgsfall anzieht. Bleibt der aus, wird‘s schnell eng.
Rund um Hoffenheim gibt es bestimmt Menschen, die mit der TSG durchs Abstiegs-Jammertal marschieren. Ob das ausreicht, die Rückkehr ins Oberhaus anzustreben? Dietmar Hopp könnte es richten. Nur, das Auslauf-Modell ist passé. Es müsste ’mal was Neues her.







