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UBC
Basketball-Regionalliga
Bänderriss statt Beinbruch - UBC verliert in Grevenbroich
Von Martin Ilgen am 7.02.2010 21:22 Uhr
MÜNSTER Übel erwischt hat‘s die Basketballer des UBC Münster nach drei Erfolgen in Serie: Beim Regionalliga-Dritten Grevenbroich kassierte die Mannschaft von Trainer Götz Rohdewald eine 72:102 (33:44)-Abfuhr. Die erste in diesem Jahr.
UBC M¸nster - BSV Wulfen
War auch in Grevenbroich von nichts und niemanden zu stoppen. Trotz der starken Leistung Hayden Heibers (l.) war der UBC Münster im Rheinland chancenlos.
Foto: Heiner Witte
„Man hat deutlich gemerkt, dass Grevenbroich in dieser Saison noch etwas erreichen kann“, meinte Rohdewald, der den Punktverlust deutlich einfacher verkraften konnte als die drohende Zwangspause für seinen Routinier Jan Sprünken. Der Ex-Profi knickte Anfang des dritten Viertels um. „Das sah nach Bänderriss aus“, befürchtet der UBC-Trainer. In dem Falle wäre für den 33-jährigen Aufbau die Saison gelaufen. Mit Anton Arnst und Sebastian Arndt ist das UBC-Lazarett ohnehin bereits prominent gefüllt.

10:0-Führung

Bei den Grevenbroich Elephants gingen die Münsteraner zunächst mit breiter Brust ans Werk, erwischten einen Bombenstart. Schon nach der 10:0-Auftaktführung zeichnete sich ab, dass Aufbau Hayden Heiber erneut einen Sahnetag erwischt hatte. Sechs Tage nach seinem 24. Geburtstag glänzt der US-Amerikaner als kluger Ballverteiler und sicherer Vollstrecker. Fünf mal holte er zu einem Drei-Punkte-Wurf aus. Fünf mal versenkte er. Zehn Mal versuchte er sein Glück von der Freiwurflinie. Und auch dabei verzeichnete er 100 Prozent. Insgesamt sorgte er für 31 Punkte, war der einzige UBC-Akteur, der über die gesamte Spielzeit ging.

Warum seine Ausbeute im Rheinland trotzdem nicht zum zehnten UBC-Saisonerfolg reichte? So recht fand Götz Rohdewald darauf kein Antwort. „Vielleicht sind wir zu den Rebounds nicht beherzt genug hingegangen“, sucht er nach Erklärungen. Auch einige merkwürdige Schiri-Entscheidung habe er registriert. Die Elefanten jedenfalls trampelten erst nach dem UBC-Hoch so richtig los und sorgten vor allem im letzten Viertel (31:15) für klare Verhältnisse. „Wir waren nicht schlecht, aber der Gegner war besser“, wollte Rohdewald die Analyse schnell beenden, das Spiel abhaken. Und nach vorne blicken.

Samstag nach Iserlohn

Denn schon am kommenden Samstag geht’ zu NOMA Iserlohn. Einem Gegner, der Münsters Kragenweite entspricht und der im Hinspiel besiegt werden konnte. „Grevenbroich? Das war für uns kein Beinbruch“, ist sich Rohdewald sicher, dass die klare Niederlage an der Psyche der Spieler nicht gekratzt haben dürfte.  
  • UBC-Punkte: Heiber (31), Cozzo (14), Brooks (10), Carduck (8), Göknil, Schulze Pals (je 4), Ogiermann (1)
 
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