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Medienhaus Lensing
USC Münster
14.10.2011 17:36 Uhr
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Volleyball: 1. Bundesliga: USC eröffnet 36. Bundesliga-Saison

MÜNSTER Vorhang auf für die 36. Saison der Volleyball-Bundesliga. Der USC Münster, einziger Klub, der immer dabei war, eröffnet sie am Sonntag (14.30 Uhr) im heimischen Volleydome am Berg Fidel gegen den VT Aurubis Hamburg. Keine leichte Aufgabe für den USC, denn die Hanseaten haben ihren Kader mit viel Geld aufgerüstet und wollen in die Liga-Spitze vordringen.Von Pjer Biederstädt

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Kristin gelangen zu selten überzeugende Aktionen. (Foto: Tronquet)

Für dieses Vorhaben rekrutierte der Klub von der Süderelbe sieben Neuzugänge für die kommende Spielzeit. Darunter befindet sich niemand geringeres als Kim Staelens, Zuspielerin der niederländischen Nationalmannschaft und Tochter vom VT-Trainer Jean-Pierre Staelens. Aber auch die englische Diagonalangreiferin Rachel Emily Bragg, Junioren-Nationalangreiferin Julia Hero oder Mareike Hindriksen vom VfB Suhl unterstreichen die Ambitionen der Hamburger.

„Normalerweise gibt man immer ein paar Spielerinnen ab, weil sie abgeworben werden, aber bei Hamburg ist das nicht der Fall. Sie konnten einfach die schwächeren Spielerinnen durch bessere ersetzen“, sagt USC-Coach Axel Büring.

Hamburg stapelt tief

Überdies konnte Aurubis Top-Leute wie Saskia Radzuweit, Imke Wedekind oder Louisiane Penha Souza halten. „Schwerins Trainer Teun Buijs hat mir beim Meister-Cup erzählt, dass er Hamburg für den stärksten Verfolger der Spitzengruppe hält“, so Büring. Sein Gegenüber Staelens stapelt aber gewohnt tief und erklärte den USC jüngst sogar zum Meisterschaftsfavoriten. „Das ist natürlich Quatsch. Aber wenn er sagt, er freut sich über jeden Satz, den er in Münster gewinnen kann, dann soll er am Sonntag gerne zwei davon bekommen“, scherzt Büring.

Wundertüte

Der erste Gegner der Saison ist schwer auszurechnen. Zumal mit Yuliya Stoyanova aus Bulgarien und Cindy Maria Ramirez aus Kolumbien zwei völlig unbeschriebene Blätter in den Reihen der Hamburger stehen. „Beide habe ich noch nie spielen sehen. Und Hamburg hat darauf geachtet, dass wir keine Videos von denen in die Hände kriegen. Ich habe selten im Vorfeld so wenig über einen Gegner gewusst wie jetzt über Hamburg“, sagt Büring über die Wundertüte.

Macht aber nichts, denn der USC schaut auf sich. Alle Spielerinnen sind gesund, die Neuzugänge schon ordentlich integriert, und „das Klima im Team ist gut“, wie Büring versichert. Der Coach hat auch schon konkrete Vorstellungen bezüglich seiner Start-Sechs. Bis auf die zweite Angriffsposition – neben Hana Cutura, die ihre leichte Erkältung zwar noch nicht vollends auskuriert hat, aber spielen wird, streiten sich Kristin Kasperski und Lonneke Sloetjes um den Platz. Alle anderen Stellen hat Büring zumindest im Kopf schon besetzt.

Von guten Teams lernen

Aus Ermangelung an Videos hat das Team zur Vorbereitung eigene Aufzeichnungen analysiert und Spiele der Weltspitze angeschaut. „Man kann ja auch aus dem lernen, was gute Teams gut machen“, sagt Büring, der sich auf seine 17. Bundesliga-Saison als Trainer freut. „Ich bin nach wie vor heiß wie Frittenfett. Ich arbeite gerne mit jungen Menschen zusammen und bin ehrgeizig und optimistisch, mit diesem Team etwas zu erreichen.“


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