Galopprennbahn Iffezheim ist praktisch gerettet
Iffezheim (dpa) Die Zukunft der traditionsreichen Galopprennbahn in Iffezheim ist so gut wie gesichert. Die Gläubiger des insolventen Internationalen Clubs Baden-Baden hätten sich auf einen Insolvenzplan geeinigt, gab der Insolvenzverwalter Tobias Hoefer bekannt.
- Kurioser Sieg für Galopper-Trainer Schiergen
- Galopperstute Black Caviar schreibt Geschichte
- Umstrittene Rollkur auch bei Wunderpferd Totilas
- Olympia-Aus für Vielseitigkeitsreiterin Köhncke
- Deutsche Meisterschaften bis 2016 in Balve
Die Kanzlei von Hoefer bestätigte damit einen Bericht des Südwestrundfunks. Mit der Zustimmung hätten die Gläubiger «eine wichtige Voraussetzung für den Einstieg eines Investors geschaffen», sagte Hoefer.
«Wir haben nun einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer langfristigen Fortführungslösung für den Internationalen Club und die internationalen Galopprennen in Iffezheim erreicht», erklärte Hoefer weiter. Hoefers Pressesprecher Matthias Braun erklärte der Deutschen Presse-Agentur dpa, den Gläubigern würden etwa 2,5 Prozent ihrer Forderungen in Höhe von rund 13 Millionen Euro ersetzt.
Als Investor steht nach dpa-Informationen die Schweizer Sportrechteagentur Infront bereit. Die Verträge mit Infront als neuem Rennbahnbetreiber sollen in den kommenden ein bis zwei Wochen unterschrieben werden. Kommt es wie vorgesehen zur Einigung, ist auch das Frühjahrsmeeting (29. Mai bis 6. Juni) in Iffezheim gesichert. Der Vorstand des Internationalen Clubs hatte vor knapp einem Jahr einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Amtsgericht Baden-Baden hatte das Verfahren über das Vermögen des Clubs zum 1. Juni 2009 eröffnet.













