Wahlkampf-Finale: Rüttgers kam zum Endspurt

DORTMUND Mit einer Kundgebung mit Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) ist am Samstagvormittag in der City der Wahlkampf zur Landtags- und OB-Wahl an diesem Sonntag zu Ende gegangen.

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  • Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU)

    Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) Foto: dpa

  • Rosen, keine roten, sondern lachsfarbene, verteilten die CDU-Wahlkämpfer Jürgen Rüttgers (l.) und Joachim Pohlmann (2.v.l.) Samstagvormittag.

    Rosen, keine roten, sondern lachsfarbene, verteilten die CDU-Wahlkämpfer Jürgen Rüttgers (l.) und Joachim Pohlmann (2.v.l.) Samstagvormittag. Foto: Dieter Menne

  • Der Wahlausgang in NRW steht auf Messers Schneide, gab Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (winkend) in Dortmund zu.

    Der Wahlausgang in NRW steht auf Messers Schneide, gab Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (winkend) in Dortmund zu. Foto: Dieter Menne

Er kam spät, aber er kam. Lange hatte die Dortmunder CDU auf den Besuch des Ministerpräsident warten müssen. Den hatte er sich für den letzten Wahlkampf-Tag aufgehoben  - weil es hier ja eine doppelte Entscheidung mit der OB-Wahl gibt, wie Rüttgers erklärte.

Vor der Kundgebung stabd aber erst einmal ein Bad in der Menge auf dem Programm. Gemeinsam mit OB-Kandidat Joachim Pohlmann verteilte der Ministerpräsident beim Gang über den Wochenmarkt auf der Hansastraße Rosen - natürlich keine roten, sondern lachsfarbene. Und umringt von Kamerateams und Fotografen war es für ihn gar nicht so leicht, an das Volk heran zu kommen.

Rüttgers sieht Wahl "auf Messers Schneide"

Auf der CDU-Bühne am Platz von Netanya - eingerahmt von Infoständen der Grünen und der FDP - schworen Rüttgers und Co. dann auf die Wahlentscheidung ein.  "Die Landtagswahl steht auf Messer Schneide", gab Rüttgers zu. Während Pohlmann in seinem Grußwort den SPD-OB-Kandidaten Ullrich Sierau heftig attackierte, gab sich der Ministerpräsident in seiner Rede dann eher präsidial. Eher bedächtig dozierte er über die Griechenland-Hilfe und die fehlende Moral der Banker.

Im Gegensatz zu den Dortmunder Rednern sparte er mit Angriffen auf die politischen Gegner, hielt SPD, Grünen und Linken aber u.a. unbezahlbare Wahlversprechen vor. Seine zentrale Botschaft: "Es ist keine Zeit für Experimente."

Protest am Rande

Proteste gegen die Regierenden gab es in der City nur ganz am Rande - etwa von der Rentner-Partei oder zwei Aktivisten von Greenpeace, die auf einem Transparent den Ausstieg aus der Atomkraft forderten. Anhänger der jungen Union bemühten sich eifrig mit CDU-Fähnchen die Protestplakate zu verdecken.

Mehr mit der politischen Konkurrenz hatte da die FDP am Vorabend zu kämpfen. Unter die liberalen Wahlkämpfer mischten sich am Freitagabend Protestler u.a. gegen die von Kopfpauschale im Gesundheitswesen. Trotz strenger Sicherheitsvorkehrungen und Personenkontrollen schafften sie es im Goldsaal zu den Reden des FDP-Bundesvorsitzenden und Außenministers Guido Westerwelle und des NRW-Spitzenkandidates Prof. Andreas Pinkwart Transparente gegen die umstrittene Kopfpauschale zu zeigen.
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