ZirkuLaer: Leichtigkeit des Scheins

LAER Keulen fliegen durch die Luft hin und her, an Bändern hangeln sich anmutig Akrobatinnen in den Hallenhimmel. Ganz gleich, wohin das Auge von der Hallentribüne der großen Turnhalle in Laer schweifte, bot sich für den zuschauenden Laien Unglaubliches an Jonglagen und Akrobatik.

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  • <p>Beeindruckende Kopf-Akrobaten mit Keulen.</p>

    Beeindruckende Kopf-Akrobaten mit Keulen.

  • Keulen-Kunst aus Nicaragua.

    Keulen-Kunst aus Nicaragua.

  • Perfekte Körperbeherrschung.

    Perfekte Körperbeherrschung.

  • Die Spoarthalle wird zur Zirkus-Arena.

    Die Spoarthalle wird zur Zirkus-Arena.

  • Ein Ingenieur geht in die Luft.

    Ein Ingenieur geht in die Luft.

  • Pyramide mal anders.

    Pyramide mal anders. Fotos: Sundermeier

Auf den ersten Blick ein Show-Akt von über 300 Gleichgesinnten unterschiedlichster Professionalität, mit verschiedensten Fähig- und Fertigkeiten, die zur Chill-Convention, dem ZirkuLaer N°7 aus Deutschland und dem Ausland anreisten.

Harte Arbeit

Auf dem zweiten Blick zeigte sich allerdings die harte Arbeit, der sich jeder einzelne Künstler an diesem Wochenende stellte, um gemeinsam mit den anderen an seinen eigenen Künsten zu arbeiten. "Eigentlich jongliere ich Keulen, doch das ist eine Erfahrung, die mir vielleicht bei meinen Jonglagebewegungen hilfreich ist", kommentiert Peter Rottenbach seinen ersten Kontakt mit einem Akrobatikband, während er noch etwas unbeholfen zwei Meter über dem Boden hängt. Eigentlich ist Rottenbach Wirtschaftsingenieur und nur Hobbykünstler. Er arbeitet in Esslingen bei Köln und ist seit Jahren der Keulenjonglage verfallen.

"Ich glaube ich bin fast der Älteste hier, aber das stört keinen, wir wollen gemeinsam voneinander miteinander lernen", beschreibt 45-Jährige das ganz besondere Flair, das über der Convention schwebt. Neben ihm schwingt Birte alias "Amalaya" einen Hula-Hoop-Reifen gekonnt im Körpereinsatz. Gezielt gibt sie der einen oder anderen Reifenakrobatin unterstützende Tipps. Birte aus Berlin ist hauptberuflich Reifenakrobatin. Energieingenieurin, ihr eigentlicher Ausbildungsberuf ist in weite Ferne gerückt.

Neuer "Beruf"

"Plötzlich stand die Entscheidung, mein Hobby wird mein zweiter Beruf", erzählt die 32jährige Berlinerin von ihrer Liebe zur Reifenakrobatik. Neben ihr trainieren Annika Kiefner und Corrie Wendlandt gemeinsam mit Eduardo Montes Lindo aus Nicaragua einen ausgefallenen Trick bei der Keulenjonglage. Der 21-Jährige ist drei Wochen im Schüleraustausch an einer Kölner Gesamtschule. Am Wochenende reiste er gemeinsam mit Lehrer Georg Steinhaus und weiteren Schülern an. "Eine gelungene Convention." Mit dieser Meinung steht Lehrer Georg Steinhaus am Ende des Wochenendes wohl nicht alleine da.

 

 

 

 

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Autor
Anke Sundermeier
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    30. Oktober 2011, 18:45 Uhr
    Aktualisiert:
    30. Oktober 2011, 19:17 Uhr