Region Tecklenburger Land will mit EU-Fördermitteln Stärken betonen

HÖRSTEL/KREIS STEINFURT Das Tecklenburger hat sich, genau wie der Kreis Steinfurt, erfolgreich um EU-Fördermittel zur regionalen Entwicklung bemüht. Im Rahmen des Projektes LEADER fließen 1,6 Millionen Euro in die Region.

  • Einen Präsentkorb mit regionalen Leckereien bekam Minister Eckhard Uhlenberg (l.) zum Dank überreicht.

    Einen Präsentkorb mit regionalen Leckereien bekam Minister Eckhard Uhlenberg (l.) zum Dank überreicht. Foto: Ulrich Hiller

„Das Tecklenburger Land hat die Zeichen der Zeit erkannt“, lobte der NRW-Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz  Eckhard Uhlenberg bei der LEADER-Auftaktveranstaltung zur regionalen Entwicklung des Tecklenburger Landes im Festsaal von Kloster Gravenhorst in Hörstel. das Bemühen um EU-Fördermittel.

20 Prozent der Fördermittel fließen in den Kreis

Mit Erfolg, wie sich Landrat Thomas Kubendorff freute. Mit den beiden Förderregionen Steinfurter Land und Tecklenburger Land fließen immerhin 20 Prozent der Fördermittel in den Kreis Steinfurt. Pro Region 1,6 Millionen Euro!
Dass dabei wegen der zu hohen Einwohnerzahl des Kreises ein wenig „Trickserei“ erforderlich war, wie der Landrat schmunzelnd eingestand, verzieh der Minister großzügig.

"Ländliche Räume haben eine große Bedeutung für unser Land"

„Die Landesregierung hat diese Entscheidung gerne getroffen“, betonte er. „Die ländlichen Räume haben eine hohe Bedeutung für unser Land, und das als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum“, erläuterte Uhlenberg die Politik der Landesregierung. Mit der Stärkung der Regionen setze man einen Gegenpol zur zunehmenden Globalisierung.

Hoffnungsappell für die Zukunft des Steinkohlebergbaus

Das Motto der Bewerbung des Tecklenburger Landes – „ Energie-Region mit Tradition und Zukunft“ – nutzte Landrat Thomas Kubendorff zu einem Hoffnungsappell für die Zukunft des Steinkohlebergbaus in Ibbenbüren und warb um das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in den Arbeitskreisen. „Es wird keine langen Grundsatzdebatten geben, sondern wir werden uns mit konkreten Projekten beschäftigen“, versprach Kubendorff. „Wir wollen unsere Stärken festigen und ausbauen“, ergänzte ihn Josef Plumpe als Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe (LAG).

Vom Kirchenführer bis zu Offenen Gärten

Von den Erfahrungen der Modellregion Hasetal (Niedersachsen) berichtete Regionalmanager Klaus Ludden. Vom Kirchenführer über Kunst-Projekte bis zu Offenen Gärten reichten seine Praxisbeispiele. „Ohne die Menschen geht es nicht“, lautete sein wichtigster Ratschlag. Der Regionalmanager Thomas Köhler, die Sprecher der drei Arbeitsgemeinschaften sowie der gesamte LAG-Vorstand stellten sich im Anschluss vor, bevor dannn am Buffet mit regionalen Köstlichkeiten geschlemmt und gefachsimpelt werden konnte. Auch so stärkt man den ländlichen Raum.
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Autor
Ulrich Hiller
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    14. Oktober 2008, 15:29 Uhr
    Aktualisiert:
    14. Januar 2009, 11:25 Uhr