FC Eintracht Rheine: FCE-Stammkräfte werden im Pokal geschont
RHEINE Verloren hat der FC Eintracht Rheine in dieser Saison noch kein Pflichtspiel, gewonnen bislang allerdings auch nur im Westfalenpokal beim Bezirksligisten FV Scharnhorst. Am Mittwochabend (18 Uhr) steht schon das nächste Pokalmatch auf dem Programm. Der FCE tritt in der zweiten Runde des Kreispokals beim 1. FC Nordwalde an, der in der vergangenen Saison aus der Bezirksliga abstieg.Von Lars Johann-Krone
Über die Favoritenrolle muss nicht geredet werden. Selbst die Tatsache, dass der Westfalenligist einige Stammkräfte schonen will, ändert nichts am ungleichen Kräfteverhältnis.
Kapitän Mirco Heger, der im Ligaspiel beim FC Bad Oeynhausen einen schmerzhaften Pferdekuss kassierte sowie die angeschlagenen Manuel Dieckmann und David Ruwe werden geschont. „Das ändert aber nichts daran, dass wir in die dritte Runde wollen“, erklärt Heger.
Christian Bußmann wird nach seinem Knie-Eingriff in der Sommerpause zum ersten Mal von Beginn an spielen. Sein Pflichtspiel-Debüt gibt wahrscheinlich Alessio Wilms, dessen Spielberechtigung jetzt vorliegt.
Mit Respekt aber dem klaren Anspruch, das Spiel zu bestimmen, fährt Rheine nach Nordwalde. „Wenn es geht, über 90 Minuten“, so Heger.
Das Spiel soll genutzt werden, um Abläufe einzustudieren. Vor allem im Spiel nach vorne geht die Suche nach erfolgreichen Automatismen weiter. „Wir werden wahrscheinlich sehr viel Ballbesitz haben. Daher müssen wir uns viele Chancen herausspielen“, fordert Heger. In den letzten Spielen kam zu oft der letzte Pass nicht an. Angriffe verpufften und wurden zu gefährlichen Gegenangriffen der Gegner.
In der ersten Pokalrunde hatten die Rheinenser zunächst ein Freilos. Der 1. FC Nordwalde setzte sich Ende Mai mit 6:3 beim SV Wilmsberg durch. In der dritten Runde würde der Sieger der Partie Westfalia Leer gegen den SC Altenrheine warten.