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Opels langer Weg
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STADTLOHN SuS Stadtlohns Trainer Frank Bajorath hat den Grund des "Übels" schnell ausgemacht: "Meine Mannschaft kann die Ausfälle auf den Schaltpositionen einfach noch nicht kompensieren. Wenn sich die Verletzten-Serie wie schon in der Vor-Saison fortsetzen sollte, werden wir auch jetzt wieder in größere Schwierigkeiten kommen."
Im Heimspiel im Mai hatten SuS Stadtlohns Torhüter Christoph Fork und sein Verteidiger Dominik Uphues den Neuenkirchener Raphael Figueiredo (r.) besser im Griff. (Foto: Bernhard Mathmann)
Nach der gestrigen 1:4 (1:2)-Niederlage beim SuS Neuenkirchen sind die Stadtlohner bis auf Platz 13 in der Westfalenliga-Rangliste abgerutscht: Von einem Polster auf einen der Abstiegsplätze zu reden, ist bei zwei mageren Pünktchen eher unstatthaft.
Mit Markus Krüchting (erhebliche Kniebeschwerden), Matthias Uphues (Rückenprobleme) und Andreas Herking (Urlaub) hatte Bajorath gleich drei Leistungsträger vergangener Spiele zu ersetzen - und das gelang bei einem spielstarken Gastgeber in Neuenkirchen nur phasenweise. Und weil bei den Neuenkirchenern ein Raphael Figueiredo in Bestform auflief und von der Stadtlohner Defensivabteilung kaum in den Griff zu bekommen war, führte der Namensvetter nach zwei Treffern des ehemaligen Ahauser Eintracht-Fußballers mit dem Künstlernamen Figo (10.; 37.) zum Seitenwechsel hoch verdient mit 2:1; Niklas Hilgemann hatte zwischenzeitlich einen Stadtlohner Zwischenspurt mit dem Ausgleich gekrönt (22.).
"Wir können bei der Figo-Vorstellung von Glück reden, dass unser Rückstand nur ein Tor betrug", meinte Bajorath. Christoph Fork im Stadtlohner SuS-Tor hatte dabei maßgeblichen Anteil daran, dass Figo "nur" zweimal zum Torjubel ansetzen durfte.
Nach dem Seitenwechsel wussten die Gastgeber den Vorsprung mit viel Geschick zu verwalten - den Gästen fehlten die Ideen und Möglichkeiten, den erneuten Ausgleich zu markieren. Stattdessen erhöhte Neil Kaplan für die Neuenkirchener auf 3:1 (64.), ehe Simono Brüning für die in Überzahl agierenden Gastgeber - Dominic Steiner hatte in der 65. Minute die "Ampelkarte" gesehen - auf 4:1 abschloss (84.).
"Wir müssen uns ganz schnell neu orientieren, damit wir nach den Spielen gegen SV Lippstadt und in Beckum keine weiteren, bösen Überraschungen erleben", warf Frank Bajorath schon einen Blick auf die nächsten Aufgaben.