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Fabian Leifken und der FCG sahen im Spiel gegen Rheine zu wenig Stiche. (Foto Tronquet)
Gut zehn Minuten waren nach der Pause gespielt, als sich die entscheidenden Szenen ereigneten: Nach einem gut getimten Pass von Philipp Daldrup stand Michael Fromme frei vor Rheines Keeper André Epker. Fromme traf die richtige Entscheidung, überlupfte Epke, doch Christoph Maug wischte den Ball von der Linie. Im direkten Gegenzug schlugen dann die Gäste zu: Der ehemalige Preuße Massih Wassey trat einen Freistoß an den Fünf-Meter-Raum, und der kleine André Klostermann versenkte die Kugel per Flugkopfball zum 2:0 (55.).
Kein optimales Spiel
Es war nicht der einzige Moment, der im Gievenbecker Spiel nicht optimal lief. Vor allem im Mittelfeld gelang über 90 Minuten kein wirklicher Zugriff. Zahlreiche ungenaue Pässe und leichtfertige Dribblings bedingten viele Ballverluste. Dennoch schafften es die Hausherren, das Spielgerät vom eigenen Tor fernzuhalten. Rheine hatte kaum Chancen aus dem laufenden Spiel heraus. Ausnahme war die dritte Minute: Fünf viel zu passive Gievenbecker schauten zu, wie sich Stefan Seiler den Ball im Mittelfeld schnappte, durch die Reihen tanzte und schließlich ins lange Eck traf (0:1).
Keil verpasst Ausgleich
Zwar hatte der FCG noch vor der Pause die Möglichkeit, durch Christian Keil auszugleichen (37.), doch insgesamt agierte die Elf zu harmlos, um für etwas Zählbares in Frage zu kommen. Als Alessio Wilms Dellunto nach 80 Minuten einen Patzer von FCG-Keeper Nico Eschhaus zum 3:0 abstaubte, war der Sack endgültig zu.
FCG: Eschhaus - Heubrock, Göttsch, Steinkamp (77. Wellermann), Könemann (86. Kleine) - Bonnekessel, Westphal - Leifken (67. Dirksen), Fromme, Keil - Daldrup
Tore: 0:1 Seiler (3.), 0:2 Klostermann (55.), 0:3 Wilms Dellunto (80.)