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Whitson bereitete den Ausgleich des TuS Hiltrup in letzter Minute vor. (Foto: Witte)
Dabei aber war der Gast über 90 Minuten die dominierende Elf, erspielte sich besonders in der Anfangsphase eine Vielzahl von Chancen. Doch Dennis Hoeveler (2./12.), Daniel Ziegner (9.), Oliver Logermann (18.) und Neuzugang Rodrigo Martins mit einem Heber aus 35-Metern (20.) verpassten die Führung. „Wir haben unser Spiel durchgesetzt, waren klar überlegen“, erklärte Trainer Andree Kruphölter. „Nur das Tor haben wir nicht gemacht.“
Den Treffer machte auch nach dem Wechsel Whitson nicht, dessen Schuss Torwart Nico Pieper an die Latte lenkte (50.). Dafür schlug Bad Oeynhausen auf der Gegenseite zu. Fast aus dem Nichts nutzte Tim Steffen eine Unachtsamkeit in der Hiltruper Abwehr, schlenzte den Ball unhaltbar ins Netz (57.). „Das war zu diesem Zeitpunkt höchst unverdient“, sagte Kruphölter.
Whitson legt vor
Geschockt aber war der TuS nicht. Weiter machte der Gast Druck, weiter verlagerte Hiltrup das Geschehen in die Hälfte des FC – und belohnte sich spät. Whitson behauptete den Ball am zweiten Pfosten, legte mit viel Übersicht auf Patrick Günner. Und der aufgerückte Innenverteidiger schoss aus kurzer Distanz überlegt zum Ausgleich ein.
„Das Tor war überfällig. Über 90 Minuten waren wir die bessere Mannschaft“, lobte Kruphölter, der in der Nachspielzeit beinahe noch den Siegtreffer hätte bejubeln dürfen. Doch die scharfe Hereingabe des eingewechselten Diogo Castro verpasste Ulrich Kockmann knapp. „Leider haben wir zwei Punkte verschenkt. Dennoch haben wir heute einen Schritt nach vorne gemacht. Ich bin überzeugt, dass wir bald den ersten Dreier holen“, erklärte Kruphölter.