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Sven Potthast hatte Pech, als er nur die Latte traf. (Foto: Pieper)
Westfalenliga 1
Eintr. Rheine - SV Hardt
2:0 (0:0)
Die mitgereisten Hardter Fans hatten lange die Hoffnung, dass ihre Mannschaft nicht mit leeren Händen nach Hause fahren würde. Das Team war im Vergleich zum schlimmen Spiel am letzten Sonntag gegen Stadtlohn nicht wiederzuerkennen. Die Abwehr stand gut und die Gastgeber kamen kaum zu nennenswerten Möglichkeiten. Nur ein einziges Mal musste Torhüter Stefan Schröder eingreifen, um einen Rückstand zu vermeiden.
Offensiv waren die Hardter auch nicht unengagiert. Sie kamen einige Male vor das Rheinenser Tor, doch mehr als ein paar halbe Torchancen sprangen für die Dorstener nicht heraus.
Nach ein paar Anlaufschwierigkeite gestalteten die Hardter die Partie teilweise überlegen. Nur wollte kein Tor fallen. Dabei wurden die Chancen deutlich besser. Nach Vorarbeit Christoph Seifferts kam Andreas Kauschat an den Ball, doch der bislang noch nicht vom Glück begünstigte Stürmer traf auch gestern nicht ins Tor.
Die Platzherren versuchten nun immer mehr ihr Glück mit langen Bällen und brachten die Gäste damit einige Mal in Verlegenheit. „Beim Führungstreffer der Eintracht übersah das Schiedsrichtergespann eine eindeutige Abseitsposition“, ärgerte sich Heiko Sulzbacher. Frederick Telsemeyer war es egal und er erzielte sein erstes Tor.
Kurz danach hatte Sevn Potthast viel Pech, dass er nur die Latte traf. Auch Dennis Drontmann hatte im Abschluss kein Glück. Erneut war es ein langer Pass, der die endgültige Entscheidung einleitete. Nutznießer war in der 77. Minute wiederum Frederick Telsemeyer. Nach zwei Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz muss nun am Sonntag gegen Vreden ein Sieg her.
Hardt: Schröder; Grütering (71. Scheidrich), Drontmann, De Manna, Scheuch, Kauschat, Seiffert, Potthast, Vasic, Kiefer (46. Richter, 81. Hofmann), Koscholleck.
Tore: 1:0 Telsemeyer (70.), 2:0 Telsemeyer (77.).