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RHEINE FCE-Trainer Ulli Peltner stand der Ärger nach dem Schlusspfiff ins Gesicht geschrieben. Der Coach des Tabellenführers der Fußball-Westfalenliga war nach der 2:3 (0:2)-Niederlage seiner Mannschaft beim SuS Stadtlohn ordentlich angefressen. Zurecht! Denn der FC Eintracht Rheine kam zu keinem Zeitpunkt des Spiels ernsthaft für einen Dreier in Frage.
Stefan Seiler (oben.) hatte in den ersten Minuten einige gute Szenen, baute aber nachher - wie das ganze FCE-Team - ab.
Die Gründe dafür sind ganz einfach. Erstens: Der SuS war das bessere Team. Zweitens: Der FCE verteilte in der Defensive zu viele Geschenke. Das erste Präsent überreichte Rheine nach rund 25 Minuten. Flanke von links, Kopfballverlängerung von Mario Beeke, Kopfballverlängerung von Andre Hippers, krachende Abnahme des Top-Torjägers Markus Krüchting - 1:0. Ein komplett unnötiger Rückstand, denn bis dahin hatten die Gastgeber ordentlich Respekt vor dem Tabellenführer.
Peltner sauer über schwache erste Hälfte
Diesen verdiente sich Rheine aber nur aufgrund seiner Spitzenposition in der Tabelle, statt durch einen beeindruckenden Auftakt in der Partie. "Wir waren die ersten 45 Minuten gar nicht auf dem Platz", ärgerte sich Ulli Peltner über die äußerst uninspirierte Darbietung seiner Elf in Halbzeit eins. Der FCE-Trainer hatte vor dem Spiel einige Änderungen vornehmen müssen. Für den erkrankten Innenverteidiger Philipp Brüggemeyer rückte Andre Klostermann ins Abwehrzentrum, und für Christoph Siedler verteidigte Peter Beckmann hinten links. Die beiden freien Plätze im Mittelfeld nahmen Stefan Seiler und Michael Ungru ein. Beide hatten in den ersten Minuten einige gute Aktionen, bauten aber sehr schnell ab - wie die gesamte Mannschaft. In Halbzeit eins sorgte lediglich Maik Klostermann mit einem harten Schuss aus spitzem Winkel für echte Torgefahr (40.).