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VREDEN Ganz zum Schluss war Wechselspieler Thomas Duhme die "Schönspielerei" seines Teams leid: In der 90. Minute besiegelte der Gütersloher FC-Angreifer die 0:4 (0:3)-Niederlage der SpVgg Vreden mit einem energischen Antritt.
Michael Roßmöller (Mitte) versucht, FC Güterslohs Dennis Kroos zu stoppen. (Foto: Bernhard Mathmann)
Michael Roßmöller (Mitte) versucht, FC Güterslohs Dennis Kroos zu stoppen. (Foto: Bernhard Mathmann)
Fast eine halbe Stunde lang hatten sich die Akteure der beiden Westfalenliga-Klubs mit einem lupenreinen Sommerkick be- und vergnügt: Mit dem 3:0-Pausenpolster in der Hinterhand ließ es der Tabellenführer in Vreden gemächlich angehen, ohne jedoch zu irgendeinem Zeitpunkt die Kontrolle über das Spielgeschehen abzugeben.
Denn das hatten die Gütersloher gar nicht nötig: Zu dominant war ihr Auftritt im Hamalandstadion: "Das ist eine andere Liga", hatte SpVgg Vredens Trainer Michael Kämer schon vor dem Vergleich gemutmaßt - nach den 90 Minuten sah er sich komplett bestätigt: "Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten ganz ordentlich gegen gehalten. Das aber reichte bei weitem nicht."
Die Gäste von der Tabellenspitze stellten die Weichen zügig: Nach nur neun Minuten ließ sich Matthäus Wieckowicz nach einem Musterpass von der linken Flanke auf dem Weg zum Führungstor nicht bremsen. Unmittelbar davor hatte SpVgg Vredens Torhüter Christian Wissing eine erste Kostprobe seines Könnens abgeliefert - weitere sollten später folgen.
Und obwohl Kämer seine Abwehrreihe kurzfristig ändern musste - Markus Banken hatte am Morgen sein Mitwirken absagen müssen -, wusste sie die Gütersloher Angriffe oftmals vorzeitig zu stoppen: Die Abseitsfalle schnappte in nicht weniger als acht Fällen zu. Auf der anderen Seite blieb es bei Angriffsversuchen: Dennis Seeger gefiel dennoch in seiner Rolle als "Allein-Unterhalter" in der SpVgg-Offensivabteilung.
Kurz vor dem Seitenwechsel schaltete FC Gütersloh gleich um etliche Gänge hoch: Ustim Schröder (39.) und Lennard Warweg (43.) bewisen absoluten Tordrang und erzielten die vorentscheidenden Treffer.
In Halbzeit zwei tauchte die SpVgg zwar gelegentlich vor FC-Torhüter Alexnader Opitz auf, brachte dessen Tor aber nie in Gefahr. Und auf der anderen Seite war nur noch Duhme torhungrig...
Westfalenliga 1
9. Spieltag
SpVgg Vreden - FC Gütersloh 0:4
SpVgg Vreden: Wissing, Bengfort (47. Okuyama), Abbing, J. Roßmöller, Alduk, Martha, Terbeck, Hippers, M. Roßmöller (82. Hemling), Bone (67. Reimann), Seeger – Tore: 0:1 Wieckowicz (9.); 0:2 Schröder (39.); 0:3 Warweg (43.); 0:4 Duhme (90.).