MÜNSTER Maik Weßels war restlos bedient. Seine Schützlinge lieferten beim SC Paderborn eine Minusleistung ab und verloren völlig verdient mit 0:4 (0:3) beim Vierten der Westfalenliga. „Das war unser schlechtestes Saisonspiel. Ich hätte schon vor der Pause jeden einzelnen Spieler auswechseln können“, sagte Trainer Weßels.Von Henner Henning
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Gievenbecks Trainer Maik Weßels konnte es kaum glauben, was sein Team anbot. (Foto: Ueberfeld)
Erwischt aber hat es in der 38. Minute nur Hendrik Könemann, der für Sebastian Heinrich weichen musste. Da allerdings lag der FCG schon aussichtslos mit 0:3 im Hintertreffen und hatte dabei noch Glück, dass Paderborn weitere gute Chancen nicht nutzte. „Da hatten wir den Papst in der Tasche“, erklärte Weßels, der mit seiner Mannschaft hart ins Gericht ging. „Ich habe im Vorfeld 25 Mal gesagt, dass wir nur mit intensiver und extremer Arbeit bestehen können. Das war heute in allen Bereichen nicht der Fall, wir haben eine richtige Lektion bekommen.“
Debakel bahnt sich früh an
Schon nach sechs Minuten bahnte sich das Unheil an, als Gievenbeck den ersten Gegentreffer hinnehmen musste. Es war der Auftakt zu einer furiosen Leistung des Gastgebers, der Gievenbeck in allen Belangen überlegen war. Nach einer halben Stunde legte der SCP nach, vier Minuten später fiel das dritte Tor der Ostwestfalen.
In der zweiten Hälfte besserte sich der Auftritt des FCG, Weßels‘ Schützlinge betrieben Schadensbegrenzung und zeigten eine Reaktion auf die desaströse erste Hälfte. Dennoch kassierte der Aufsteiger in der 58. Minute den vierten Treffer. „Das war hoffentlich zur richtigen Zeit ein Schuss vor den Bug“, sagte Weßels, dessen Team nun im Derby gegen Preußen Münster II die Gelegenheit zur Rehabilitation hat.
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FCG: Hallas - H. Könemann, Kreuzheck, Steinkamp, Pieroth (69. Rademaker) - Bonnekessel, Heubrock - Fromme, Keil (79. Dierksen) - J. Könemann, Daldrup
Tore: 1:0 (6.), 2:0 (30.), 3:0 (34.), 4:0 (58.)