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Thorsten Schmidt (l.), hier im Duell mit Stadtlohns Daniel Ebbing, war am Sonntag beim 2:0-Auswärtserfolg einer der besten Neuenkirchener. (Foto: Bernhard Mathmann)
Die Unterschiede zum Hinspiel lagen dabei auf der Hand. Die Abwehr, die sich im Hinspiel einige Böcke leistete, stand diesmal bombensicher. Die Offensive brillierte diesmal auch nicht, war aber effektiv und zog ihr Spiel gut über die Außen auf. Vor allem auf der rechten Seite, wo diesmal Thorsten Schmidt spielte, wurde das Spiel enorm voran getrieben.
Die rechte Bahn war dann auch Ausgangspunkt des Spielzuges, der zum 1:0 führte. Stürmer Armin Omerovic bekam nach einem Einwurf den Ball, spielte ihn weiter auf Schmidt, der rechts zur Grundlinie ging, das Leder scharf in die Mitte brachte und somit den von seiner linken Seite eingerückten Raphael Figueiredo bediente. Der drückte die Kugel zum 1:0 in die Maschen (36.).
Geschicktes Pressing
Diese Szene war Höhepunkt einer Phase, in der sich Neuenkirchen nach etwas unsicherer Anfangsphase immer weiter stabilisierte und durch geschicktes Pressing im Mittelfeld die Oberhand hatte. Vor dem 1:0 schoss zunächst Schmidt selber zweimal knapp am Tor vorbei. In der 34. Minute bekam Andre Haarmann bei einem Kopfball nach einer Schmidt-Flanke nicht genug Druck hinter den Ball und scheiterte am Stadtlohner Schlussmann.
Die Führung war aufgrund dieser Szenen verdient. Die Anfangsphase, in der der Spielaufbau der Gäste nicht klappte, weil der Ball zu früh hergegeben wurde, und Neuenkirchen nach einem Abstoß des Stadtlohner Keepers, der Neuenkirchens Torwart Tim Klingbeil unter dem Schuh fast ins Tor durchrutschte, war fast vergessen.
Krüchting diesmal blass
Nach der Pause musste Neuenkirchen noch einmal durchpusten, als Markus Krüchting, der im Hinspiel alle drei Tore erzielt hatte, nach einer Ecke, knapp über das Tor köpfte. Krüchting, durch eine Grippe noch etwas geschwächt, blieb diesmal jedoch blass.
Neuenkirchen machte aber weiter Druck und kam durch Armin Omerovic zum 2:0. Der eingewechselte Christian Bußmann kam – natürlich von rechts – in den Strafraum, passte auf den langen Pfosten – und Omerovic schob problemlos ein. In der Schlussphase trat der SuS etwas auf die Bremse, ließ aber nichts mehr anbrennen, auch weil Stadtlohn im Aufbau nichts Besonderes einfiel.