Verkehr
Wie stabil ist ein Panoramadach?

Sie lassen jede Menge Licht in den Innenraum des Fahrzeugs und ermöglichen den Insassen einen weiten Blick auf die Umgebung. Doch wie sicher sind Panoramadächer bei einem Unfall?

Dienstag, 21.04.2015, 10:03 Uhr aktualisiert: 21.04.2015, 10:19 Uhr

Essen (dpa/tmn) - Panoramadächer aus Glas ersetzen zunehmend das klassische Schiebedach. Die zum Teil mehr als einen Quadratmeter großen, bis zu 20 Kilo schweren Scheiben im Dachhimmel lassen sich zwar oft nicht öffnen, sie sorgen aber für einen lichtdurchfluteten Innenraum, selbst an Regentagen.

Panoramadächer übernehmen wichtige Dachfunktionen, daher müssen sie aufwendig konstruiert sein. Genau wie das herkömmliche Blechdach muss ein Panoramadach in der Simulation am Computer und im Crashtest die Stabilität der Karosserie gewährleisten, sonst gibt es keine Zulassung für den Straßenverkehr, so der TÜV Nord.

Da sich das Glas bei einem Unfall nicht verformt, sondern zerbricht wie eine Windschutzscheibe, wird Sicherheitsglas verbaut, das in kleine, nicht scharfkantige Teile zerfällt. Vorteile bietet ein Glas-Panoramadach außerdem bei Hagel, da es härter ist als ein Blechdach. Das verbeult bekanntlich schnell.

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