Wählbare Anbauteile
Fiat zeigt Budgetstromer Centoventi

Noch sind viele E-Autos teuer - mit dem Centoventi will Fiat das künftig ändern. Um Kosten zu senken, setzt die italienische Marke auf eine stark vereinfachte Konstruktion und eine reduzierte Modellpalette.

Mittwoch, 06.03.2019, 16:32 Uhr aktualisiert: 06.03.2019, 16:36 Uhr
Der Panda lässt grüßen: Wie einst das gleichnamige Kleinwagenmodell, ist der Fiat Centoventi als Auto für eine breite Käuferschicht gedacht.
Der Panda lässt grüßen: Wie einst das gleichnamige Kleinwagenmodell, ist der Fiat Centoventi als Auto für eine breite Käuferschicht gedacht. Foto: Thomas Geiger

Genf (dpa/tmn) - Fiat will E-Mobilität erschwinglich machen. Als Beispiel dafür dient der Stromer Centoventi. Statt Dutzende Varianten vorzuhalten, gibt es das Steilheck ausschließlich in einer Farbe und Form. Zu sehen ist die rund 3,70 Meter lange Designstudie auf dem Genfer Salon (7. bis 17. März).

Um das Auto zu individualisieren, sollen Kunden unter gut 100 Accessoires und Anbauteilen wählen können, mit denen man sogar das Cockpit umgestalten kann. Das gilt auch für den Antrieb: Ab Werk würde es den Centoventi standardmäßig mit einem Akku für 100 Kilometer Reichweite geben. Für einen Radius von bis zu 500 Kilometern sieht das Konzept bis zu vier weitere Batteriemodule vor, zum Kauf oder zur Miete.

Einer dieser Akkus kann ausgebaut und wie bei einem E-Bike im Wohnzimmer oder in der Garage geladen werden. Zwar spricht Fiat bereits vom Einsatz des Centoventi in Miet- und Sharing-Flotten. Doch eine Aussage bleibt die Marke in Genf schuldig: ob der Centoventi jemals in Serie geht.

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