Auto
Welche Anhängerkupplung brauche ich?

Nicht jeder Wagen hat ab Werk eine Kupplung für Hänger, und manchmal stellt man tatsächlich fest, dass man diese benötigt. Der Haken hinten am Auto kann bei den meisten Autos nachgerüstet werden. Aber welche Version braucht wer? Es gibt verschiedene Modelle.

Dienstag, 18.02.2020, 11:45 Uhr aktualisiert: 19.02.2020, 13:29 Uhr
Auto: Welche Anhängerkupplung brauche ich?
Foto: Colourbox.de

Starre, abnehmbare oder schwenkbare Kupplung? Die drei Modelle haben allesamt ihre Vor- und Nachteile, und natürlich passt nicht jedes Modell auf jeden Wagen. Wichtig zu wissen: Das Nummernschild/Kennzeichen darf nicht verdeckt sein - auch nicht durch den Kugelkopf der Kupplung. Heißt also: Wenn die Kupplung nicht benötigt wird und das Kennzeichen verdecken würde, muss sie bei der Fahrt ohne Hänger abgenommen werden. Und damit ist schon klar, bei welchen Wagen die abnehmbare Kupplung nötig ist.

Die Unterschiede zwischen den Modellen

Die starre Kupplung ist immer dann die richtige Wahl, wenn sie dauerhaft benötigt wird. Vielfahrer und Unternehmen setzen auf diese Variante. Außerdem ist die dauerhaft montierte Kupplung die kostengünstigste Lösung, wenn der Haken nachgerüstet werden muss. Normalerweise nutzt man in diesem Fall eine Kupplung mit Kugelkopf und angeschraubter oder angeschweißter Kugelstange. Das Bauteil ist starr, weil die Vorrichtung mit der Kugelkopfvorrichtung fest am Monage-Querträger verbracht ist. Sie lässt sich nicht abnehmen.

Die abnehmbare Kupplung ist dagegen die richtige Wahl, wenn sie nur gelegentlich benötig wird. Es gibt keine dauerhafte Veränderung am Wagen, die gewohnte Optik bleibt erhalten und bei Nichtgebrauch kann das Bauteil einfach abgenommen werden. Wichtig zu wissen: Gibt es bei einem Auffahrunfall einen Schaden durch einen Kugelkopf, kann das teurer werden. Wird die Anhängerkupplung  bei Nichtgebrauch abgenommen, kann sie keinen Schaden verursachen. Das spart also gegebenenfalls Kosten.
Die schwenkbare Kupplung ist praktisch und sehr elegant, denn sie fällt fast nicht auf. Sie wird einfach unter die Stoßstange gedreht und ist nicht sichtbar. Wird sie benötigt, ist sie mit einem Handgriff wieder da. Das System passt allerdings nicht auf alle Wagen, und nicht bei jeder Stoßstange kann der Kugelkopf wirklich komplett darunter versteckt werden. Die Werkstatt Ihres Vertrauens weiß das allerdings und kann beraten. Die schwenkbare Kupplung kann übrigens auch selbst montiert werden. Allerdings muss sie geprüft und eingetragen werden.

Nachrüsten ist mit Kosten verbunden

Natürlich kostet die Kupplung Geld. Was beim Nachrüsten aber noch hinzu kommt, sind die Kosten für die Montage . bei einem schwenkbaren Modell, das selbst montiert wird, kann man vielleicht etwas Geld sparen - vom Material her kostengünstiger ist allerdings die starre Variante.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7270567?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686138%2F2686293%2F2686296%2F
Nachrichten-Ticker