Sonderveröffentlichung

Das sollten Sie unbedingt vermeiden
Die größten Fehler beim Wechsel der Kfz-Versicherung

Um eine Kfz-Versicherung kommen Sie in Deutschland nicht herum. Eine solche ist nämlich gesetzlich vorgeschrieben. Es muss sich jedoch nicht um eine Kaskoversicherung handeln. Lediglich eine Haftpflichtversicherung ist aus rechtlicher Sicht erforderlich, um mit einem Kraftfahrzeug auf deutschen Straßen fahren zu dürfen. Sollte bereits eine Kfz-Versicherung vorliegen, kann es sich aus unterschiedlichen Gründen anbieten, diese zu wechseln.

Dienstag, 04.08.2020, 14:44 Uhr aktualisiert: 04.08.2020, 14:52 Uhr
Das sollten Sie unbedingt vermeiden: Die größten Fehler beim Wechsel der Kfz-Versicherung
Ein Unfall passiert schneller als man denkt. Um so wichtiger ist es eine gute Kfz-Versicherung zu haben. Foto: colourbox.de / PetraD

Doch gerade dabei machen viele von uns immer wieder schwerwiegende Fehler. Nicht selten endet das damit, dass der neue Versicherer eigentlich sogar schlechter als der vorherige ist. Das ist natürlich sehr ärgerlich und damit Ihnen so etwas nicht passiert, werfen wir am besten einen näheren Blick auf die größten Fehler beim Wechsel der Kfz-Versicherung. Denn wenn Sie wissen, wie Sie die Autoversicherung am besten wechseln , vermeiden Sie möglicherweise eine schlechte Entscheidung. Schließlich handelt es sich bei der Kfz-Versicherung um einen der teuersten Posten beim Auto. Das Verhältnis von Preis und Leistung sollte also stimmen.

Einen zu günstigen Versicherer wählen

Wer seine Kfz-Versicherung wechselt, verfolgt damit primär das Ziel, Geld zu sparen. Trotz dessen sollten Sie bei zu günstigen Versicherern besser skeptisch sein. Solche bergen nämlich ein gewisses Risiko. Falls beispielsweise die Deckungssumme der Autoversicherung auffällig gering ist, kann es im Ernstfall passieren, dass bei einem Unfall auf das persönliche Vermögen zugegriffen wird. Da in Deutschland jedes Jahr Millionen von Unfällen passieren, lohnt es sich nicht, dieses Risiko einzugehen. Es geht schließlich nicht nur um die anfallenden Kosten, sondern auch um die Leistungen des Versicherers.

Bei einem Wechsel nicht direkt einen neuen Versicherer haben

Es gibt immer noch Menschen, die ihren alten Versicherer kündigen und dabei noch nicht einmal einen neuen Versicherer parat haben. Einige fahren sogar noch einige Zeit mit dem Fahrzeug herum, bevor sie es versichern lassen. Das kann allerdings erhebliche rechtliche Folgen mit sich bringen. Generell sollten Sie immer eine Kfz-Versicherung haben. Selbst dann, wenn Sie nur ein Fahrzeug verkaufen wollen, denn auch Schäden bei einer Probefahrt sind nicht zu unterschätzen. Manchmal kommt es zudem vor, dass ohne Versicherung gefahren wird, da eine negative Schufa vorliegt. Zugegebenermaßen kann eine solche den Abschluss einer Kaskoversicherung erschweren. Allerdings ist eine reguläre Kfz Versicherung ohne Schufa und Vorkasse möglich. Diese umfasst jedoch lediglich eine reguläre Haftpflichtversicherung.

Alten Versicherer nicht rechtzeitig kündigen

Bei den meisten Versicherern endet das Versicherungsjahr zum 31. Dezember. Dieses Datum kann aber abweichen, weswegen Sie es bei jeder Versicherung individuell prüfen sollten. Fakt ist, dass eine ordentliche und rechtsmäßige Kündigung rechtzeitig erfolgen muss. Der Stichtag wäre somit der 30. November. Bis dahin muss die Kündigung bei dem Versicherer eingegangen sein. Aufgrund von Feiertagen etc. ist es jedoch besser, wenn die Kündigung bis Mitte November eingeht. Des Weiteren sollten Sie am besten noch einmal anrufen und persönlich nachfragen, ob die Kündigung eingetroffen ist. Dadurch sind Sie auf der sicheren Seite. Theoretisch können Sie auch vor Ablauf des Vertrags Ihre Kfz-Versicherung kündigen. Allerdings nur dann, wenn ein Grund für eine Sonderkündigung vorliegt. Beitragserhöhungen wären ein solcher Grund. Sollte Ihr Versicherer die Beiträge erhöhen, können Sie kündigen und das als Grund für die Sonderkündigung angeben.

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