Anfang 2021
Citroën Ami startet ab etwa 7000 Euro

Eine kleine Ente für die Stadt: So muss man sich den Ami vorstellen, den Citroën für nächstes Jahr im Köcher hat. Das elektrische Wägelchen soll bereits ab einem Alter von 16 Jahren fahrbar sein.

Montag, 07.09.2020, 12:38 Uhr aktualisiert: 07.09.2020, 12:42 Uhr
Der Enkel der Ente: Anfang 2021 will Citroën mit dem kleinen Ami die Elektromobilität im urbanen Raum voranbringen.
Der Enkel der Ente: Anfang 2021 will Citroën mit dem kleinen Ami die Elektromobilität im urbanen Raum voranbringen. Foto: Citroën

Berlin (dpa/tmn) - Die Ente bekommt einen modernen Ur-Enkel. So, wie Citroën vor 70 Jahren mit dem 2 CV die Mobilität erschwinglich machte, wollen die Franzosen nun mit dem Ami wieder eine kleine Revolution auslösen - und den Verkehrsfluss in der Stadt verbessern.

Dafür bringen sie nach eigenen Angaben im ersten Quartal des nächsten Jahres für Preise um 7000 Euro ein elektrisches Minimobil in den Handel, das auf die Führerscheinklasse AM ausgelegt ist und deshalb bereits ab 16 Jahren genutzt werden kann.

Ein kantiger Freund aus Kunststoff

Kantig geformt und aus Kunststoff gefertigt, misst der Ami in der Länge 2,41 Metern, hat eine Breite von 1,39 Metern und beansprucht damit noch weniger Verkehrsfläche als ein Smart. Zudem ist er mit einem Wendekreis von 7,20 Metern sehr handlich. Dabei bietet er Platz für zwei Personen, die durch asymmetrisch angeschlagene Türen in den Wagen kommen: Auf der Beifahrerseite öffnet sie konventionell, der Fahrer steigt entgegen der Fahrtrichtung ein. Einen eigenen Kofferraum gibt es nicht.

Angetrieben wird der nur knapp 500 Kilo schwere Ami von einem E-Motor mit gerade einmal 5 kW/8 PS, der eine Geschwindigkeit von 45 km/h ermöglicht. Mit dem Strom aus einem 5,5 kWh großen Akku soll er bis zu 75 Kilometer weit kommen. Danach lädt der Kleinstwagen mit einem fest installierten Kabel für drei Stunden an der Haushaltssteckdose

Der kleine Freund kommt als «Päckchen» nach Hause

So unkonventionell wie das Auto ist auch der Vertrieb: Citroën verkauft den Wagen nach eigenen Angaben nur online oder über ausgewählte Kaufhäuser und liefert ihn danach wie ein Päckchen zum Kunden nach Hause oder ins nächste Autohaus. Außerdem gibt es nur ganz wenige Extras, die in Paketen zusammengefasst sind und zur Selbstmontage per Post geliefert werden.

© dpa-infocom, dpa:200907-99-461642/2

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