Reifendruck
An möglichst kalten Reifen messen

Den Luftdruck der Reifen kontrollieren Autofahrer besser regelmäßig. Das empfiehlt sich auch bei Autos mit automatischem Reifendruckkontrollsystem.

Freitag, 06.11.2020, 12:17 Uhr aktualisiert: 06.11.2020, 12:22 Uhr
Den Luftdruck kontrollieren Autofahrer besser an möglichst kalten Reifen.
Den Luftdruck kontrollieren Autofahrer besser an möglichst kalten Reifen. Foto: Christin Klose

Berlin (dpa/tmn) - Wer den Luftdruck seiner Reifen kontrollieren will, checkt diesen möglichst schnell nach dem Losfahren. Die Angaben der Auto- und Reifenhersteller dazu etwa im Bordbuch oder in der Tankklappe beziehen sich immer auf kalte, sprich nicht warmgefahrene Reifen. Am besten prüft man den Druck bei etwa jedem zweiten Tanken oder mindestens einmal im Monat, rät Sören Heinze vom Auto Club Europa (ACE). «So sind Viel- und Wenigfahrer gleichermaßen auf der sicheren Seite.» Das bleibt auch dann ratsam, wenn ein automatisches Reifendruckkontrollsystem (RDKS) an Bord ist.

Dieses misst zwar auch den Druck während der Fahrt. Aber bei manchen Systemen könnte die Toleranz der Auslöseschwelle zu groß sein. «Das System löst erst bei größerem Druckverlust eine Alarmmeldung aus», so Heinze. «Deshalb schätzen wir RDKS als sehr sinnvolle, aber zusätzliche Sicherheitsausrüstung.»

© dpa-infocom, dpa:201106-99-235415/2

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