Mo., 18.05.2015

Digitales So profitieren Shops und Einkäufer vom Affiliate Marketing

Digitales : So profitieren Shops und Einkäufer vom Affiliate Marketing

Foto: Alexander Noack / pixelio.de

Für den Erfolg eines Online-Shops ist die Konversionsrate die wichtigste Kenngröße. Es reicht nicht aus, dass einfach nur viele Leute die Shop-Seiten besuchen, sie müssen auch einkaufen. Eine Möglichkeit, sie zielgerichtet zum Kauf zu führen, ist das Affiliate-Marketing. Die Kunden bekommen von einem Partner des Shops Gutscheine, Ratgeber oder Preisvergleiche zu dem Thema, das sie interessiert. Damit sind sie besser informiert, sie genießen Einkaufsvorteile und entwickeln eine stärkere Kaufmotivation. Für jede Bestellung, die daraus entsteht, erhält der Affiliate schließlich eine Provision.

Wie funktioniert ein Affiliate-Programm?

Es gibt zwei Parteien. Auf der einen Seite ist der Merchant (das Unternehmen), auf der anderen der Affiliate (der Partner). Aufgabe des Affiliates ist es, möglichst viele Besucher in den Shop des Merchants zu führen. Dort sollen sie dann Produkte kaufen. Der Affiliate erhält eine Provision (vgl. hierzu auch http://www.foerderland.de/itoffice/marketing/corporate-identity/).

Wie schafft er es nun aber, dass möglichst viele Besucher auf die Seite des Merchants gelangen? Veranschaulichen wir uns das Ganze anhand eines Beispiels.

Beispiel für ein erfolgreiches Affiliate-Programm

Nehmen wir an, wir betreiben eine kleine Webseite zum Thema Bügeleisen. Wir bieten dem Besucher liebevoll aufbereitete Kauftipps, Infografiken, Preisvergleiche und weitere Informationen an, die ihn bei der Auswahl eines neuen Bügeleisens interessieren könnten. Wir hätten an dieser Stelle nun auch die Möglichkeit, den User gleich auf ein passendes Angebot weiterzuleiten. Dies tun wir ganz einfach mit einem Link. Der User klickt darauf, gelangt auf das Angebot des Online-Händlers und kauft es. Damit haben wir zweierlei erreicht:

Auf Kundenseite Auf Seite des Merchants
- Kunde ist besser informiert
- er weiß, welches Angebot das Beste für ihn ist
- er spart Zeit
- er wird gleich zu einem passenden Angebot   weitergeleitet
-das Unternehmen bekommt einen  vorqualifizierten User, der im Kaufprozess schon sehr weit fortgeschritten ist
- die Konversionsraten sind deutlich höher

Weiterführende Informationen zum Thema Affiliate Marketing findet man im Wiki von onpage.org. Hierbei geht es auch noch einmal um die verschiedenen Abrechnungsmodelle. Darüber hinaus findet man noch ein paar weiterführende Links zum Thema.

 

Affiliate-Programme mit Gutscheinen

Weitere Formen des Affiliate Marketings sind das Bonusprogramm und der Gutschein. Der Kunde bekommt eine Karte, auf der er Punkte sammelt. Er erhält sie immer dann, wenn er für einen bestimmten Betrag einkauft. Bonussysteme findet man z. B. an Tankstellen. Wenn man genug Liter getankt und entsprechend viele Punkte gesammelt hat, bekommt man eine Prämie. Dabei kann es sich um Sachgegenstände wie T-Shirts, Reifen oder Spielzeuge, aber auch um Dienstleistungen wie Autowäschen handeln.

Wenn man mit einem solchen System Geld sparen will, kann man z. B. Payback nutzen und hier Punkte sammeln. Payback arbeitet mit mehr als 600 Shops zusammen. Wenn man genug Punkte hat, entscheidet man sich für eine von vielen Sachprämien, für Einkaufsgutscheine oder Miles&More-Meilen.

Werbeartikel nach wie vor fester Bestandteil von Marketing-Strategien

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Cristine Lietz / pixelio.de

Bonusprogramme sind deshalb so beliebt, weil sie dem Käufer einen Nutzen bringen. Er wird hier nicht einfach nur mit Werbebotschaften überhäuft. Stattdessen bekommt er einen echten Mehrwert. Das ist auch der Grund, warum sich Werbegeschenke noch immer so großer Beliebtheit erfreuen. Wie Sie in diesem Artikel über Werbegeschenke lesen, bleiben Unternehmen, die sie auf Messen verteilen, bis zu 85 % länger im Gedächtnis ihrer Kunden präsent.

Zu den beliebtesten Werbegeschenken zählen nach wie vor Feuerzeuge, T-Shirts, Taschenlampen und Kugelschreiber. Doch auch Apps und andere digitale Produkte haben einen festen Platz in der Marketing-Strategie vor allem junger Unternehmen.

Wichtig: Werbegeschenke haben dann den größten Effekt, wenn Sie eine thematische Nähe zum Angebot des Unternehmens haben. So könnte ein Handwerksbetrieb auf einer Messe z. B. kostenlose Zollstöcke oder Cuttermesser verteilen. Die Geschenke dienen dann nicht nur der Steigerung der Bekanntheit, sondern der Festigung der Corporate Identity. Wie Sie in diesem Artikel von foerderland.de nachlesen können, ist eine stringente Unternehmensidentität ein Garant für eine nachhaltige Kundenbindung. Nur wer als Kunde weiß, mit welchen Menschen er es in dem Unternehmen zu tun hat, wird als Kunde wiederkommen.



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