Di., 26.05.2015

Netzpolitik Digitalisierung von Daten: Fluch oder Segen?

Netzpolitik : Digitalisierung von Daten: Fluch oder Segen?

Foto: colourbox.de

Die Digitalisierung persönlicher Daten ist bereits ganz allgegenwärtig. Computer, Tablets und Smartphones enthalten bereits alle wichtigen Daten, die die eigene Persönlichkeit ausmachen. Dies kann einerseits Vorteile haben, andererseits auch Nachteile bergen. Wie weit die Digitalisierung tatsächlich geht und wie das eigene Gerät am besten vor Hackerangriffen geschützt wird, sind Themen, mit denen sich jeder auseinander setzen sollte.

Die Gefahren der Digitalisierung

Früher konnte jeder die Telefonnummer und Adresse eines Jeden im Telefonbuch nachschlagen. Die restlichen Daten mussten persönlich herausgefunden werden. Durch das mobile Internet sind heute die meisten persönlichen Daten für jeden greifbar. Dieses Umstandes ist sich längst jeder bewusst. Doch welche Daten sind wirklich alle öffentlich? Durch soziale Netzwerke sind im Internet nicht nur teilweise die private Adresse und die Telefonnummer ersichtlich. Auch Daten, wie persönliche Vorlieben, Aktivitäten und Freizeitbeschäftigungen werden durch das Internet bekannt gegeben. So kommen auch Menschen an diese Informationen, die sich nicht einmal persönlich kennen. Erfahrene Hacker können sich über den Computer in viele Onlinekonten einhacken und dort ihr Unwesen treiben. Dies beinhaltet manchmal auch das Bankkonto. Durch die Digitalisierung der meisten persönlichen Daten, sind viele Informationen zur eigenen Person auf einem Fleck vereint. Dies birgt einige Gefahren.

Die Vorteile der Digitalisierung

Die Digitalisierung hat nicht nur Nachteile. Die Daten, die im Internet hochgeladen werden, sind überall auf der Welt, von jedem Gerät abrufbar. Werden beispielsweise Bilder oder Dateien im Internet gespeichert, können diese von jedem internetfähigen Gerät abgerufen werden. Das trägt wesentlich zur Mobilität bei. Beispielsweise Präsentationen und Projekte können somit von mehreren Personen gleichzeitig bearbeitet werden, ohne dass die Datei ständig hin und her geschickt werden muss, oder die teilnehmenden Personen sich persönlich treffen müssen. Die Digitalisierung ist bereits so weit, dass jeder Mensch sich eine digitale Personalakte anlegen kann. Auch hier birgt die Digitalisierung sowohl finanzielle als auch operative Vorteile.

Schutz vor Datenraub

In jedem Fall sollte man wissen, wie man sich gegen Hacker und Spy-Attacken wehren kann. Beispielsweise sollten Passwörter und Kontodaten nicht auf dem Computer gespeichert werden. Wer sich keine Passwörter merken kann, sollte sie doch lieber mit der Hand aufschreiben und das Dokument gut verstecken, oder spezielle Programme dafür nutzen. Ein entsprechender Viren- und Trojanerschutz ist eine gute Vorsorge und wirkt präventiv gegen Spy-Attacken. Kommt es dann doch mal zu einem Hackerangriff, sollte das Gerät umgehend gereinigt, geschützt und jegliche Passwörter geändert werden. Oft werden Hackerangriffe nicht bemerk. Deshalb sollten User ihre Konten gut im Blick haben. Sobald kleine Unstimmigkeiten entdeckt werden, müssen Maßnahmen ergriffen werden.



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