Digitales
Content Management Systeme – WordPress dominiert den Markt

WordPress ist das meistgenutzte Content Management System weltweit . Im Einsatz ist es bei über 58 Prozent aller Internetseiten, die ein CMS verwenden – auf das gesamte Internet gerechnet, kommt WordPress damit auf einen Anteil von 25 Prozent. Im Vergleich dazu schaffen es Konkurrenten wie Joomla oder Typo3 lediglich auf einen Anteil von 2,9 bzw. 0,7 Prozent.

Mittwoch, 14.12.2016, 04:42 Uhr aktualisiert: 14.12.2016, 09:53 Uhr
Digitales : Content Management Systeme – WordPress dominiert den Markt
Foto: colourbox.de

Wer eine Webseite mit WordPress erstellen und betreiben möchte, sollte sich vorher diesen Info-Artikel von Strato ansehen. Darin wird erklärt, dass man zwischen drei verschiedenen Möglichkeiten der WordPress-Nutzung wählen kann:

  • Die kostenlose Variante eignet sich insbesondere  für private Blog-Projekte.  Nutzer legen unter wordpress.com einen kostenlosen Account an und sichern sich dann gratis eine WordPress.com-Subdomain. Drei Gigabyte Speicher sind inklusive und man kann zwischen hunderten kostenlosen Layouts wählen. Zusätzliche Funktionen wie Shopsysteme, Top-Level-Domains oder Plug-Ins sind hingegen nur gegen Aufpreis erhältlich.
  • Erfahrene Webseitenersteller laden WordPress bei wordpress.org selbst herunter und installieren das System auf einem Webspace, den sie sich bereits woanders gesichert haben. Damit haben sie bei der Nutzung von Themes (so heißen die Designvorlagen bei WordPress) und Plug-Ins (Funktionserweiterungen) die volle Auswahl. Ein wenig technisches Know-How mitzubringen, macht insgesamt Sinn. Diese Variante eignet sich also eher für erfahrene Anwender.
  • Wesentlich einfacher haben es Nutzer mit dem WordPress-Komplett-Service eines Providers: Hier werden alle technischen und organisatorischen Aufgaben automatisch vom Anbieter übernommen und können nach Belieben angepasst werden. So erhalten Nutzer eine Top-Level-Domain, Webspace mit vorinstallierten CMS und Expertensupport aus einer Hand. Dadurch können sie sich direkt auf die Inhalte ihrer Homepage konzentrieren, anstatt sich mit technischen Fragen herumzuschlagen. Einziges Manko: Diesen Service lassen sich die Provider etwas kosten.
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Foto: WordPress

Vor- und Nachteile

WordPress ist nicht in jedem Fall die beste Wahl. Besonders bei rechenintensiven Webseiten lohnt es sich, auf ein anderes CMS zu setzen. Zwar kann WordPress mit dem Projekt wachsen, doch kommt das CMS an seine Grenzen, wenn zu viele Nutzer gleichzeitig auf die Seite zugreifen. Auch Sicherheitsfaktoren können gegen den Einsatz des CMS sprechen . Schließlich handelt es sich dabei um ein Open-Source-Projekt mit offenem Quellcode. Dadurch haben es Hacker leichter, bestehende Sicherheitslücken auszunutzen.

Für WordPress spricht in jedem Fall die große und engagierte Community. Diese versorgt das CMS kontinuierlich nicht nur mit neuen Designs und Plug-Ins sondern auch mit regelmäßigen Sicherheitsupdates für das System.

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