Phishing-Welle
Falsche Rechnung mit Trojaner-Anhang per Paypal

Internet-Betrüger haben eine neue Masche: Sie versenden falsche Paypal-E-Mails, die eine Schadsoftware enthalten. Wie sie am besten reagieren, erfahren Betroffene auf der Paypal-Hilfeseite.

Montag, 10.12.2018, 15:21 Uhr aktualisiert: 10.12.2018, 15:26 Uhr
Betrüger verschicken derzeit falsche Paypal-E-Mails, die eine Schadsoftware enthalten.
Betrüger verschicken derzeit falsche Paypal-E-Mails, die eine Schadsoftware enthalten. Foto: Tim Brakemeier

Hannover (dpa/tmn) - Derzeit kursieren massenhaft gefälschte Paypal-E-Mails mit angeblich offenen Rechnungen, die per Überweisung beglichen werden sollen. Auch wenn Empfänger im ersten Moment besorgt oder neugierig sind: Das angebliche Rechnungsdokument im Anhang darf keinesfalls geöffnet werden.

In den E-Mails verbirgt sich Schadsoftware, warnen die Verbraucherzentralen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Ein weiterer Trick der kriminellen Urheber der Mails soll den Nachrichten Glaubwürdigkeit verleihen: Ein Link führt zur echten Paypal-Hilfeseite rund um den Kauf auf Rechnung über den Bezahldienstleister. Aber auch davon sollten sich Empfänger nicht beeindrucken lassen und die Mail in den Spam-Ordner verschieben oder gleich löschen.

Paypal selbst bietet auf seinen Seiten umfangreiche Informationen zum Erkennen betrügerischer E-Mails und Tipps, wie Kunden am besten vorgehen, wenn sie so eine Nachricht erhalten. Vor dem Löschen können Paypal-Phishing-Mails auch an spoof@paypal.com weitergeleitet werden, damit das Unternehmen Nachricht und Betrugsmasche untersuchen kann.

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